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WASHINGTON (awp international) - Der amerikanische Arbeitsmarkt kommt nicht so recht in Schwung. Auch der Bericht für Januar enttäuscht laut Experten mit einem sehr geringen Beschäftigungsaufbau der Unternehmen. Die Arbeitslosenquote gab zwar abermals deutlich nach, was jedoch auch auf statistische Effekte zurückgeführt wurde. Insgesamt könnte das harte Winterwetter zu Jahresbeginn die Zahlen verzerrt haben, schränkten Experten ein.
Nach Regierungszahlen vom Freitag stieg die Beschäftigung im Januar um lediglich 36.000 Stellen. Volkswirte hatten mit einem viel stärkeren Zuwachs um 145.000 Stellen gerechnet. Zwar wurde die Beschäftigungsentwicklung in den beiden Vormonaten um insgesamt 40.000 Stellen nach oben revidiert. Arbeitsmarktexperten zeigten sich dennoch enttäuscht: "Angesichts der bereits schleppenden Entwicklung in den letzten Monaten nehmen die Ansprüche an den Arbeitsmarkt eher zu als ab", sagte Rudolf Besch von der DekaBank.
Den deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,4 Punkte auf nunmehr 9,0 Prozent führte Besch auch auf statistische Effekte wie Abmeldungen vom Arbeitsmarkt zurück. "Die tatsächliche Lage spiegelt die Quote aber nicht wider", unterstrich der Experte. USA-Fachmann Bernd Weidensteiner von der Commerzbank verwies wie Besch zudem auf Wettereffekte. Angesichts des rauen Winterwetters zum Jahreswechsel dürfte der wahre Trend am Arbeitsmarkt erst mit den Februar-Zahlen klar werden.
Positiv werteten Ökonomen indes die Lohnentwicklung. So stiegen die Stundenlöhne mit 0,4 Prozent doppelt so stark wie erwartet. Aber auch hier gab es einen Wermutstropfen: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit sank von 34,3 auf 34,2 Stunden, so dass die Wochenlöhne nachgaben - kein gutes Zeichen für den Konsum.
An den Finanzmärkten sorgten die Jobdaten für kräftige Ausschläge, die sich aber bald verflüchtigten. So legte der Euro zum Dollar zunächst einen halben Cent zu, bevor er von dem erreichten Niveau einen ganzen Cent absackte. Zuletzt notierte der Euro knapp unter seinem Stand vor dem Bericht. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich an den Aktien- und Rentenmärkten./bgf/stb

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