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WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Beschäftigung im August deutlich schwächer als erwartet gesunken. Auf Monatssicht sei die Zahl der Beschäftigten um 54.000 zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem fast doppelt so grossen Abbau um 100.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich hingegen wie erwartet von 9,5 Prozent im Vormonat auf 9,6 Prozent.
Neben dem geringeren Rückgang im August wurden auch noch die Stellenstreichungen in den beiden Vormonaten wesentlich geringer als bislang ausgewiesen. Im Juni und Juli sind demnach insgesamt 123.000 Stellen weniger gestrichen worden als bislang veranschlagt. Für Juni ergibt sich nun ein Stellenminus um 175.000 (bisher 221.000) und für Juli von 54.000 (bislang 131.000).
RISIKOAVERSION ETWAS WEITER ZURÜCKGEDRÄNGT
Die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten für August dürften die zuletzt sehr nervösen Anleger laut Helaba etwas beruhigen. "Die Zahlen liegen oberhalb der Erwartungen, und die Risikoaversion der Marktteilnehmer wird weiter zurückgedrängt", heisst es in einer Kurzstudie des Bankhauses vom Freitag. Lediglich die stagnierenden Arbeitsstunden seien negativ für die Industrieproduktion zu werten. Die Anleihenkurse sackten deutlich ab, während die Aktienmärkte deutliche Kursgewinne verzeichneten.
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit verharrte laut Ministerium im August auf dem Vormonatswert von 34,2 Stunden. Gleichzeitig legten aber die Stundenlöhne stärker als von Experten erwartet zu. Zum Vormonat kletterten die Löhne um 0,3 Prozent auf 22,66 US-Dollar je Stunde. Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet./jha/

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