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(Mit weiteren Angaben)
WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Beschäftigung im Mai deutlich schwächer gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich sei die Zahl ausserhalb der Landwirtschaft um 54.000 geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem fast dreimal so starken Zuwachs um 150.000 Beschäftigte gerechnet. Darüber hinaus wurde der Beschäftigungsaufbau für die beiden Vormonate nach unten korrigiert. Demnach sind in den Monaten März und April nicht 465.000 Stellen, sondern lediglich 426.000 Stellen geschaffen worden.
Die Arbeitslosenquote stieg unterdessen überraschend von 9,0 Prozent im Vormonat auf 9,1 Prozent. Ökonomen hatten einen Rückgang auf 8,9 Prozent erwartet. Die Stundenlöhne stiegen zum Vormonat um 0,3 Prozent und damit etwas stärker als erwartet. Allerdings wurde der Zuwachs im Vormonat von 0,2 Prozent auf 0,1 Prozent nach unten korrigiert. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit verharrte bei 34,4 Stunden.
Die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sprachen in einer ersten Reaktion von einem "auf der ganzen Linie enttäuschenden" Bericht. "Nicht nur der verhaltene Stellenzuwachs ist negativ zu werten, sondern auch der Anstieg der Arbeitslosenquote", heisst es in einer Kurzstudie vom Freitag. Zudem liege der Zuwachs der Stundenlöhne unterhalb der Inflationsentwicklung und symbolisiere die anhaltend schwierige Arbeitsmarktlage. "Hoffnungen auf eine starke Konsumbelebung scheinen daher nicht berechtigt."
Auch an den Finanzmärkten wurden die Zahlen enttäuscht aufgenommen. Während der Dollar zu vielen Währungen an Wert verlor, wurde die Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Der Dax rutschte ins Minus, während die Aktien-Futures in den USA ihre Verluste ausweiteten. Staatsanleihen diesseits wie jenseits des Atlantiks erhielten als sicher geltende Anlagen Zustrom und legten deutlich zu./MNI/bgf/jkr

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