Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

PARIS (awp international) - Der französische Energiekonzern Electricite de France (EdF) hat wegen der schwierigen Rahmenbedingungen für die Branche Abschreibungen und Rückstellungen von 2,9 Milliarden Euro vorgenommen. Dadurch sank der Überschuss im vergangenen Jahr um fast drei Viertel auf nur noch gut eine Milliarde Euro, wie das staatlich dominierte Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte. Mit den Abschreibungen reagierte EdF unter anderem auf den anhaltenden Preisdruck im Gasmarkt weltweit und die nur langsame Erholung der Strompreise nach der Wirtschaftskrise.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg dagegen vor allem dank eines höheren Stromabsatzes um 4,4 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen von Experten. In diesem Jahr will EdF das EBITDA um 4 bis 6 Prozent steigern.
Die durch milliardenschwere Zukäufe in Grossbritannien und den USA entstandene Schuldenlast der Franzosen sank im vergangenen Jahr von 42,5 Milliarden auf 34,4 Milliarden Euro. Allein durch den Verkauf seines Stromnetzes in Grossbritannien kassierten die Franzosen rund 6,9 Milliarden Euro. Zudem einigte sich der Konzern auf den Verkauf seines 45-Prozent-Anteils am drittgrössten deutschen Versorger EnBW an das Land Baden-Württemberg für 4,7 Milliarden Euro./enl/tw

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???