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Zog offenbar mit der Verbreitung von Nazi-Symbolen den Zorn von Menschen in Mexiko auf sich: Russe rettete sich vor einem wütenden Mob auf das Dach eines Nachbarhauses.

KEYSTONE/EPA EFE/ALONSO CUPUL

(sda-ats)

Im mexikanischen Badeort Cancún hat es eine Lynchattacke auf einen mutmasslichen russischen Neonazi mit einem Toten gegeben. Nach lokalen Berichten versuchten rund 200 Menschen, die sich über soziale Medien verabredet hatten, die Wohnung des Russen zu stürmen.

Der Mob war durch im Netz verbreitete Nazi-Symbole und rassistische Kommentare auf den Mann aufmerksam geworden. Dieser versuchte sich zunächst als eine andere Person, als Ukrainer, auszugeben. Beim Sturm auf das Apartment wehrte er sich und erstach einen jungen Mann, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Meute schlug mit Steinen und Stangen auf den Mann ein, er konnte noch auf das Dach eines Nachbarhauses entkommen, bevor die Polizei eintraf. Nach Angaben des russischen Konsuls kam der Mann schwer verletzt in ein Spital. Er soll zuvor schon in Russland und auch in seiner Wahlheimat Cancún gewalttätig aufgefallen sein.

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SDA-ATS