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FRANKFURT (awp international) - Der deutschen Elektroindustrie wird es nach Einschätzung des Verbandes VDE sehr bald an fähigen Ingenieuren fehlen. Zu wenig junge Leute beginnen ein entsprechendes Studium, so dass die immer zahlreicher ausscheidenden Fachkräfte nicht ersetzt werden könnten, schilderte der "Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik" am Dienstag in Frankfurt die Situation in den kommenden zehn Jahren.
Bis 2020 werde allein der Ersatzbedarf von derzeit knapp 8000 Elektroingenieuren pro Jahr um 22 Prozent steigen, die Zahl der Hochschulabsolventen (2010: 8300) dagegen um 11 Prozent sinken. Nach VDE-Berechnungen wird die Zahl der Absolventen auch bis zum Jahr 2013 nicht über die 9000er-Marke steigen. Längst nicht alle Absolventen stehen dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung, da viele ausländische Studenten nach dem Abschluss in ihre Heimatländer zurückkehrten.
Die Studienanfängerzahlen seien zwar in den vergangenen Jahren leicht gestiegen, verharrten aber mit rund 18.000 Studienanfängern auf zu niedrigem Niveau. Eine steigender Anteil breche das Studium wieder ab, beklagte der Verband. Die Abbrecherquote liege an den Universitäten bei 50 Prozent und an den Fachhochschulen bei 40 Prozent.
"Ausgerechnet in dem Zeitkorridor, in dem man mit deutscher Ingenieurkunst in wichtigen Zukunftsmärkten durchstarten sollte, könnten uns die dafür nötigen exzellent qualifizierten Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik fehlen", warnte VDE- Vorstandsvorsitzender Hans Heinz Zimmer in einer Mitteilung. Dabei seien die Zukunftsaussichten für Absolventen äusserst erfolgversprechend. Laut VDE herrscht auf dem Arbeitsmarkt für Elektroingenieure mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent praktisch Vollbeschäftigung./ceb/DP/tw

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