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(Mit weiteren Angaben)
DETTINGEN/ERMS (awp international) - Der Autozulieferer ElringKlinger hat im ersten Quartal angesichts der boomenden Autokonjunktur einen Umsatz- und Gewinnsprung hingelegt. Zudem steigen die Bestellungen. Besonders in Asien und den USA habe sich die Nachfrage deutlich erhöht, teilte der Konzern am Donnerstag mit und bekräftigte seine Ziele für das laufende Jahr. Einige Börsianer hatten sich für den Gewinn indes noch etwas mehr erwartet, so dass die im MDax notierte Aktie am Morgen um 2,23 Prozent auf 23,72 Euro verlor. Allerdings hatten die Papiere jüngst auch kräftig zugelegt.
Angesichts der steigenden Zahl der Autofahrer in Schwellenländern und einer überraschend soliden Nachfrage aus dem grossen Automarkt USA sprangen die Erlöse zwischen Januar und März um ein Drittel auf 244,5 Millionen Euro. Der wichtige Auftragseingang zeigt bisher keine Zeichen einer schwächeren Nachfrage. Mit 260,5 Millionen Euro, stieg der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahreszweitraum um fast 30 Prozent. Damit hat das Unternehmen Aufträge für 369 Millionen Euro in den Büchern stehen - ein Plus von fast 42 Prozent.
Bei den Umsätzen macht sich die Verschiebung der Gewichte in der Weltwirtschaft hin zu den Schwellenländern bemerkbar. Generell stammen 70,2 Prozent der ElringKlinger-Erlöse aus dem Ausland. Stark zulegen konnten Asien und Südamerika, ebenso wie Nordamerika.
Dank gestiegener Auslastung kletterte der Gewinn vor Zinsen und Steuern um 43,5 Prozent auf 32,0 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben abzüglich der Minderheitenanteile 20,8 Millionen Euro, nach 13,6 Millionen vor einem Jahr. Während der Umsatz höher ausfiel als von dpa-AFX befragte Analysten geschätzt hatten, fiel der Gewinn so aus wie erwartet.
Für 2011 hat sich das auf Dichtungen, Hitzeschilde und Kunststoffteile spezialisierte Unternehmen vorgenommen, die Erlöse organisch um fünf bis sieben Prozent zu steigern und damit stärker zu wachsen als der Branchendurchschnitt. Hinzu kommt ein Umsatz von rund 50 Millionen Euro vom jüngst übernommenen Flachdichtungsgeschäft der Freudenberg-Gruppe. Das Konzern-EBIT soll 2011 um 15 bis 25 Prozent zulegen.
Zum Umsatz trug die erstmals konsolidierte Freudenberg-Gruppe in den ersten drei Monaten des Jahres 14,4 Millionen Euro bei. Vor Steuern lag das Ergebnis indes bei minus 1,1 Millionen Euro. Durch den Einsatz von vollautomatischen Fertigungsprozessen soll die Ertragskraft jedoch steigen. Das noch weniger profitable Freudenberg-Geschäft soll bis zum Jahresende auf eine operative Marge von zehn Prozent getrimmt werden. Wegen der noch geringeren Profitabilität des zugekauften Geschäfts erwartet das Management einen Verwässerungseffekt auf die operative Marge des Konzerns von 0,6 bis 0,8 Prozentpunkten. Im vergangenen Jahr wurde eine operative Marge von 14,6 Prozent erzielt.
Die mehrheitliche Übernahme des schweizerischen Abgasspezialisten Hug Engineering ist seit kurzem unter Dach und Fach und dürfte im laufenden Jahr zu Umsatz und Ergebnis beitragen, hiess es vom Vorstand. ElringKlinger verspricht sich durch den Zukauf vor allem eine Ausweitung des Geschäfts mit Nutzfahrzeughersteller sowie den Einsatz der Abgastechnologien bei Off-road-Fahrzeugen oder stationären Motoren./stb/ep/stk

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