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DÜSSELDORF (awp international) - Der drittgrösste deutsche Energieversorger EnBW fordert Investitionshilfen für Windparks auf dem Meer. "Grundsätzlich bin ich von der Kernenergie überzeugt. Ich weiss aber, dass sie nur eine Brückentechnologie sein kann. Wenn es keine Akzeptanz mehr in der Gesellschaft gibt, müssen wir darauf reagieren", sagte Hans-Peter Villis, Chef des Energieversorgers Energie Baden-Württemberg (EnBW), dem "Handelsblatt" (Mittwoch). Um den Ausstieg aus der Kernkraft zu beschleunigen, fordert er nun auch mehr Investitionsanreize für alternative Energiequellen wie Windparks auf dem offenen Meer. "Durch eine Konzentration der Förderung auf weniger Jahre könnten viele Projekte schneller in Angriff genommen werden."
Damit vollziehe Villis eine persönliche Kehrtwende, schreibt das Blatt. Vor vier Jahren, als er seinen Posten bei dem Konzern antrat, sagte er noch: "Mein Traum ist es, einmal ein Kernkraftwerk zu bauen." Und: "Kernenergie ist keine Brückentechnologie. Sie ist die Zukunft." Villis? Kehrtwende passe gut zu der Tatsache, dass in Baden-Württemberg am 12. Mai eine grün-rote Regierung an die Macht komme. Denn EnBW gehört zu 46,5 Prozent dem Land. Und die künftige Regierung unter dem Grünen Winfried Kretschmann wird ein gewichtiges Wort bei der Vertragsverlängerung von Villis mitzusprechen haben./jha/tw

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