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KÖLN (awp international) ­ Der Energiekonzern Eon wird nach Einschätzung von Vorstandschef Johannes Teyssen mit der Umsetzung des Energiekonzeptes der Regierung kein Kernkraftwerk abschalten müssen. "Ich erwarte, dass es bei einigen Meilern hart an die Grenzen geht, aber dass alle am Netz bleiben können", sagte Teyssen am Mittwoch in Köln am Rande einer Energiekonferenz. Das sei auch im Interesse der Bundesregierung, der im Falle eines frühzeitigen Abschaltens einzelner Anlagen Steuereinnahmen entgingen. Eine "blockscharfe Berechnung" stehe aber noch aus, betonte Teyssen.
Nach den Plänen der Regierung sollen von den 17 noch in Deutschland laufenden Atomkraftwerken die sieben bis 1980 ans Netz gegangenen Meiler nun acht Jahre länger laufen dürfen, die jüngeren Meiler dagegen 14 Jahre. Für eine höhere Sicherheit müssen die Anlagen nachgerüstet werden. Der Umfang ist bisher noch unklar. Bei Kosten von mehr als 500 Millionen Euro je Meiler soll der Bund von den Betreibern weniger Geld für seinen Öko-Energiefonds erhalten.
Die Belastung aus der Brennelementesteuer auf sechs Jahre bezifferte Teyssen auf ein Volumen von 700 Millionen bis einer Milliarde Euro jährlich des bereinigten Nettoergebnisses. Details sollen zur Vorlage der Quartalszahlen im November näher erläutert werden. Die Bundesregierung will mit der Brennelementesteuer bis 2016 jährlich 2,3 Milliarden Euro einnehmen.
Eon-Chef Teyssen forderte darüber hinaus eine "ehrliche Debatte" in der Öffentlichkeit über den Energiemix der Zukunft. Wenn die Pläne der Bundesregierung zur Reduzierung der CO2-Emission eingehalten und die Erneuerbaren Energien ausgebaut werden sollten, dann müsse die Bevölkerung auch etwa bereit zum Ausbau der Netzes sein./nmu/ls/DP/she

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