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ES: Moody's-Drohung ist schlechte Nachricht

Dieser Inhalt wurde am 29. Juli 2011 - 12:43 publiziert

MADRID (awp international) - Die spanische Regierung hat am Freitag die von der Ratingagentur Moody's angedrohte Herabstufung der Kreditwürdigkeit des hoch verschuldeten südeuropäischen Landes als eine "schlechte Nachricht" bezeichnet. Die spanische Finanzministerin Elena Salgado betonte jedoch in einem ersten Kommentar, dass Moody's "lediglich" eine Überprüfung der mit "AA2" bewerteten Bonität Spaniens angekündigt habe. Diese Revision solle erst in drei Monaten erfolgen.
Salgado sagt dem spanischen Rundfunksender "Onda Cero", dass wichtigste sei, dass die Ratingagentur die Bonität weiter mit "AA2", der dritthöchsten Stufe, bewerte. Aufgrund einer stärkeren Anfälligkeit wegen hoher Finanzierungskosten hatte Moody's den Ausblick der spanischen Kreditwürdigkeit als negativ eingestuft.
Die Ministerin meinte weiter, die Drohung der Ratingagentur habe mit dem "Rummel" der letzten Tage um die Finanzprobleme einiger spanischer Regionen zu tun. Salgado betonte, dass Moody's der zentralen Verwaltung in Madrid "deutlich" bescheinigt habe, dass sie mit der Steuerkonsolidierung "auf dem richtigen Weg" sei. Spanien hat nach Überzeugung der Finanzministerin wichtige Reformen auf den Weg gebracht. Zudem profitiere die spanische Wirtschaft von ihrer starken Exportkapazität. /pe/DP/jsl

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