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FRANKFURT (awp international) - Spanien hat sich am Dienstag erfolgreich am Geldmarkt refinanziert. In zwei Auktionen kurzlaufender Anleihen nahm der spanische Staat insgesamt 5,5 Milliarden Euro ein, wie aus offiziellen Zahlen hervorgeht. In beiden Auktionen gingen die Renditen zurück. Für stark verschuldete Länder wie Spanien ist dies ein gutes Zeichen, da die Kosten für die Kreditaufnahme sinken. Die Nachfrage war robust.
In einer Auktion einjähriger Anleihen lag die Nachfrage 2,37-mal so hoch wie das Angebot. Die Rendite sank von 2,41 Prozent bei einer vergleichbaren Auktion im Februar auf 2,128 Prozent. Bei einer 18-monatigen Anleihe sank die Rendite von 2,938 Prozent im Februar auf 2,436 Prozent. Diese Emission war 3,51-fach überzeichnet.
Das Umfeld für die Auktionen galt als vergleichsweise günstig, da die Risikoaufschläge am Sekundärmarkt seit Wochenbeginn stark rückläufig waren. Vor allem die Beschlüsse des Euro-Gipfels vom vergangenen Freitag hatten die Renditen in finanzschwachen Ländern sinken lassen. Unter anderem hatten sich die Staats- und Regierungschefs des Währungsraums darauf verständigt, das Volumen des Rettungsfonds zu vergrössern und die Zinsen für Hilfskredite zu senken./MNI/bgf/jsl

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