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DÜSSELDORF (awp international) - Die EU-Kommission drängt auf die baldige Umsetzung der geltenden Richtlinien zur Registrierung von Chemikalien. "Die Frist zur Anmeldung der Stoffe läuft am 30. November aus und wird nicht verlängert", sagte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik dem "Handelsblatt" (HB/Dienstagausgabe). "Unternehmen, die sie nicht einhalten, müssen mit Konsequenzen rechnen." Ohne die Registrierung gebe es keinen Marktzugang für einen Stoff. Das sei die gesetzliche Grundlage.
Bei vielen chemischen Altstoffen ist unklar, welche Risiken sie beinhalten. Das betrifft rund 30.000 Stoffe, die als Zwischenprodukte oder in Kunststoffartikeln und Textilien verwendet werden. Mit der 2007 in Kraft getretenen EU-Verordnung ?Reach? soll sich das ändern. Bis zum 1. Dezember müssen alle Hersteller oder Importeure von chemischen Stoffen, die eine jährliche Produktions- oder Einfuhrmenge von 1.000 Tonnen überschreiten, Daten zur Registrierung an die European Chemicals Agency (Echa) melden. Nur dann bleiben die Stoffe in der EU erlaubt.
Während die grossen Unternehmen in Deutschland bei der Umsetzung von Reach nach Auskunft von Echa-Chef Geert Dancet, gut im Rennen lägen, gebe es bei Mittelständlern Nachholbedarf. "Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Unternehmen in jedem Fall ein Dossier einreichen, auch wenn es noch fehlerhaft oder nicht komplett sein sollte", zitiert die Zeitung Dancet. Je nach Erfordernis, würde es dann zur endgültigen Klärung Aufschub geben./mne/wiz

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