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BRÜSSEL (awp international) - Die zähen Verhandlungen zur Stärkung der europäischen Finanzaufsicht sind auf der Zielgeraden angelangt. Wie EU-Diplomaten am Mittwoch berichteten, könnten sich Vertreter von EU- Parlament, Ministerrat - dort sind die Mitgliedstaaten vertreten - und EU-Kommission schon an diesem Donnerstag auf einen Kompromiss einigen.
Der Streit dauert bereits seit Monaten an und ist vor allem ein Machtkampf zwischen Parlament und Mitgliedstaaten. Nach der Finanzkrise und ihren milliardenschweren Reparaturkosten sollen drei neue EU-Behörden zur Aufsicht von Banken, Versicherungen und Börsen zum kommenden Jahreswechsel geschaffen werden.
Das Parlament sprach sich in den Verhandlungen für eine grosse Machtfülle aus, während sich grosse EU-Länder wie Deutschland oder Grossbritannien skeptisch zeigten. London gab aber beim Finanzministertreffen im Juli seinen Widerstand gegen weitgehende Durchgriffsrechte der neuen EU-Kontrolleure auf.
Der Kompromiss könnte beim Sondertreffen der obersten EU- Kassenhüter am 7. September in Brüssel besiegelt werden, berichteten die Diplomaten. Das Parlament könnte auch im Laufe des Monats zustimmen. Die EU steht unter erheblichem Zeitdruck, da die Behörden vom kommenden Januar an arbeiten sollen. Bisher ist die Finanzaufsicht in der EU vor allem eine Angelegenheit der nationalen Aufseher, die es aber auch in Zukunft geben wird./cb/DP/he

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