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Euro-Finanzminister entscheiden über Portugal-Hilfen

BRÜSSEL (awp international) - Die Euro-Finanzminister sind am Montag in Brüssel zusammengetroffen, um das Hilfspaket für Schuldensünder Portugal von 78 Milliarden Euro zu billigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte vor Beginn der Beratungen, es solle auch über Griechenland gesprochen werden, es stünden aber keine Entscheidungen an.
Die Begegnung wurde überschattet von der Festnahme von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in New York wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung am vergangenen Wochenende. Der Franzose wollte in Brüssel teilnehmen. Schäuble sagte, die "schrecklichen Meldungen aus New York" machten alle betroffen. Es gelte das Prinzip der Unschuldsvermutung, die Vorwürfe müssten so rasch wie möglich aufgeklärt werden.
Über die Hilfen für Portugal könne auch ohne Strauss-Kahn entschieden werden: "Was nun tatsächliche oder angebliche Vorgänge in New York mit der Währungskrise in Europa zu tun haben, erschliesst sich mir nicht ganz. Der IWF ist so gut organisiert, dass er die zeitweilige Abwesenheit des Leiters verkraften kann."/wdw/cb/DP/bgf

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