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EUROKRISE/Reaktionen gegen Privatisierungen wachsen in Griechenland

Dieser Inhalt wurde am 20. Juni 2011 - 10:43 publiziert

ATHEN (awp international) - In Griechenland weiten sich Proteste gegen den geplanten Verkauf von 17 Prozent der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) aus. Die Beschäftigten gelten als besonders privilegierte Arbeitnehmer. Die Gewerkschaft der DEI begann am Montag einen als Dauerstreik bezeichneten Ausstand. Zunächst seien sieben Elektrizitätswerke in der nordgriechischen Braunkohleregion um die Stadt Kozani besetzt und vom Netz genommen worden, berichtete das Staatsradio. Als Folge könnte es zu kurzen Stromunterbrechungen kommen.
Gewerkschaftsmitglieder versprachen jedoch, es werde keinen längeren oder gar kompletten Stromausfall geben. Die DEI-Gewerkschaft macht seit Tagen mobil gegen die Privatisierung. Viele DEI-Arbeitnehmer sind Mitglieder der beiden grossen Parteien, der Sozialisten (Pasok) und der Konservativen Nea Dimokratia (ND). Der Staat besitzt zurzeit 51 Prozent der Aktien des Unternehmens, das bis noch vor kurzem Monopolstatus in Griechenland hatte./tt/DP/jkr

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