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Zürich (awp) - Das Pharmaunternehmen Evolva hat seinen Verlust im ersten Halbjahr 2010 mehr als verdreifacht. Die Forschungs- und Entwicklungskosten nahmen deutlich zu, weil sich Medikamentenkandidaten der klinischen Entwicklungsphase nähern. Mit 48 Mio CHF an liquiden Mittel ist aus der Fusion von Evolva und Arpida hervorgegangene Unternehmen noch solide finanziert.
Wie Evolva am Montag mitteilte, erreichten der Betriebsverlust 11,6 (VJ 3,5) Mio CHF und der Reinverlust 11,4 (3,4) Mio CHF. Der Gesamtertrag nahm auf 9,4 (7,8) Mio CHF zu, dabei stammte der bei Weitem grösste Beitrag aus Forschungsprojekten, die auf Evolvas Technologie basieren. Zwei Projekte steuerten mehr als 80% zum Gesamtumsatz bei, wie es weiter heisst.
Der Gesamtaufwand nahm in der Berichtsperiode auf 21,0 (11,3) Mio CHF zu; davon entfielen über 75% auf F&E-Aktivitäten. Darin enthalten seien Forschungs- und Technologiekosten von 9,6 (7,9) Mio und Wirkstoffentwicklungskosten von 6,0 (1,5) Mio CHF. Den Anstieg begründet Evolva mit neuen Partnerschaften und dem Fortschreiten des klinischen Entwicklungsprogramms.
Die Verwaltungskosten stiegen auf 5,5 (2,0) Mio CHF, massgeblich bedingt durch ein bestehendes Optionsprogramm für Mitarbeiter.
In der Bilanz werden die liquiden Mittel und kurzfristig veräusserbaren Aktiven Ende Juni mit 48,0 Mio CHF ausgewiesen, nach 52,9 Mio CHF per Ende 2009. Der Netto-Cashflow resultiere in erster Linie aus dem Abfluss von 7,6 Mio CHF aus der operativen Tätigkeit und dem Zufluss von 3,8 Mio CHF aus einer letzten Investitionstranche für Evolva India durch Ventureast/APIDC.
Evolva erwartet, mit Forschungsprojekten im Jahr 2010 einen Umsatz "auf einer vergleichbaren Höhe wie 2009" (18,9 Mio CHF) zu erzielen und bestätigt damit bei der Publikation des Halbjahresabschlusses frühere Angaben. Der Barmittelabfluss dürfte sich 2010 auf rund 18 Mio CHF belaufen, nach früher kommunizierten 20 Mio CHF.
Ferner gehe Evolva davon aus, in den Jahren 2010 und 2011 weitere Partnerschaften abzuschliessen und bestehende Vereinbarungen erweitern zu können. Das Unternehmen prüfe zudem das Potenzial von Akquisitionen, um die geschäftliche Gesamtstrategie zu unterstützen und ein Produktportfolio mit hohem Gewinnpotenzial aufzubauen.
In der unternehmenseigenen Pipeline würden im ersten Halbjahr 2011 die Phase-I-Ergebnisse für EV-077 erwartet, einem Präparat zur Behandlung des kardiorenalen Syndroms. Im zweiten Quartal 2011 könnte dem Unternehmen zufolge eine Proof-of-Concept-Studie der Phase II starten.
Weiter werden u.a. die Ergebnisse von Formulierungsstudien zur topischen Applikation von EV-086, einem Breitband-Antimykotikum, würden voraussichtlich im vierten Quartal 2010 vorliegen. Die Phase-I-Studien dürften im ersten Halbjahr 2011 beginnen.
Darüber hinaus setze Evolva ihre Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium an zwei Forschungsprojekten fort. Die präklinische Prüfung von EV-021 (gegen Anthrax) werde voraussichtlich im ersten Halbjahr 2011 abgeschlossen.
ra/rt

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