Expo.02: Fahler Nebel statt dichte Wolke

So sollte es sein: Computer-Modell der Wolke von Yverdon Keystone

Bei der Wolke, dem geplanten Wahrzeichen der Arteplage Yverdon, sind technische Probleme aufgetaucht. Tests zeigten, dass zu wenig Düsen vorhanden sind, um die gewünschte Form zu erzeugen. Die technische Nachrüstung könnte die Installation verteuern.

Dieser Inhalt wurde am 14. August 2001 - 17:18 publiziert

Versuche mit einer zwölf Mal kleineren Anlage brachten Mängel zu Tage. Der Nebel sei nicht genügend dicht, um eine Wolke entstehen zu lassen, bestätigte am Dienstag (14.08.) Laurent Paoliello, Sprecher der Expo.02, eine Meldung der Zeitung "24 Heures".

"24 Heures" hatte berichtet, dass die Anlage anstatt einer dichten Wolke lediglich eine fahle Nebelwolke zustande bringe. Um das Wahrzeichen in Yverdon zu realisieren, seien deshalb rund 20'000 Nebeldüsen mehr nötig als geplant. Damit verteure sich die Installation um satte 4 Mio. Franken.

Mehrkosten ungewiss

Während Paoliello die Analyse von "24 Heures" insofern teilte, als das Problem mit mehr Düsen und mit einem stärkeren Dampfdruck gelöst werden könne, wollte sich der Expo-Sprecher nicht zu allfälligen Mehrkosten äussern. Diese seien erst nach der Wahl einer Lösung bezifferbar.

Laut Paoliello hat das zuständige Generalunternehmen in jedem Fall die vertragliche Verpflichtung, für eine funktionierende Wolke zu sorgen. Es habe damit gegebenenfalls auch die Mehrkosten zu tragen.

swissinfo und Agenturen

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