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IRVING (awp international) - Von solch einem Geldsegen können selbst die Wall-Street-Banken nur träumen: Der weltgrösste Ölkonzern ExxonMobil hat im vergangenen Jahr unterm Strich 30,5 Milliarden Dollar verdient. Allein im Schlussquartal behielt der Branchenriese 9,3 Milliarden Dollar übrig und damit mehr als anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum.
ExxonMobil habe sowohl aus der Förderung von Öl und Gas als auch aus der Weiterverarbeitung in seinen Raffinerien mehr Profit schlagen können, sagte Verwaltungsratschef Rex Tillerson am Montag im texanischen Irving. Zum Vergleich: Die führende US-Grossbank JPMorgan Chase hat im vergangenen Jahr 17,4 Milliarden Dollar verdient.
ExxonMobil übertraf mit seinem Abschneiden sogar die bereits hochgesteckten Erwartungen der Analysten. Der Kurs stieg im frühen New Yorker Handel um ein gutes Prozent. Der US-Konzern ist mit knapp 403 Milliarden Dollar das wertvollste börsennotierte Unternehmen. In die Nähe kommen nur ganz wenige Firmen wie der Elektronikkonzern Apple mit 309 Milliarden Dollar. JPMorgan ist 175 Milliarden Dollar schwer.
Mit dem Anspringen der Wirtschaft war auch die Nachfrage nach Öl und Gas gestiegen. Das wiederum treibt die Preise: Ein Fass der US-Rohölsorte WTI war vor einem Jahr noch für unter 80 Dollar zu haben; mittlerweile kostet es schon fast 90 Dollar. Die Autofahrer merken den Preisanstieg an der Tankstelle. ExxonMobil betreibt hierzulande die Esso-Kette.
Der Jahresumsatz des Konzerns stieg um 23 Prozent auf 383,2 Milliarden Dollar, im Schlussquartal legte ExxonMobil um 17 Prozent auf 105,2 Milliarden Dollar zu. Bereits die US-Rivalen ConocoPhillips und Chevron hatten über gute Geschäfte berichtet und deutlich mehr verdient. Dabei kam den Konzernen auch zugute, dass sie in der Wirtschaftskrise ihre Kosten gesenkt hatten./das/DP/fn

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