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FRANKFURT (awp international) - Lorenzo Bini-Smaghi, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), hat vor Leichtsinnigkeit in der aktuellen Krise gewarnt. Es sei ein klarer Fehler zu glauben, es werde trotz aller Regulierungsbemühungen keine weiteren Krisen geben, sagte Bini-Smaghi am Freitag in Frankfurt. "Nicht alle haben ihre Lektion gelernt." Um so wichtiger hält es Bini-Smagi, sich auf künftige Krisen vorzubereiten. "Wir brauchen ein Krisenmanagement, auch wenn es hier keine einfachen Lösungen gibt."
Mit Blick auf Vorwürfe vor allem gegen Deutschland, auf Kosten anderer Länder ständig Handelsbilanzüberschüsse zu erwirtschaften, sagte Bini-Smaghi: "Was Länder mit starken Handels- und Staatsdefiziten tun müssen, ist klar." Diese Länder müssten ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und die öffentlichen Finanzen konsolidieren. "Daraus zu schliessen, Länder mit Handelsbilanzüberschüssen müssten das Gegenteil tun, ist aber falsch."
Zudem wies das Direktoriumsmitglied darauf hin, dass eine bessere Wettbewerbsfähigkeit und stärkere Exportfokussierung anderer Staaten nicht zwangsläufig zu Lasten bereits exportorientierter Länder wie Deutschland gehen müsse. Er begründete seine Einschätzung mit dem grossen Exportanteil Europas, der in stark wachsende asiatische Länder wie China geht./bgf/jha/

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