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FRANKFURT (awp international) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge keine Staatsanleihen gekauft. Dies teilte die EZB am Montag in Frankfurt mit. Zuletzt hatte sich die Lage an den Anleihemärkten der Randländer der Eurozone merklich entspannt.
Wie in den vergangenen Wochen will die Notenbank die gesamte Überschussliquidität einsammeln. Am Dienstag soll ein entsprechender Schnelltender mit den Banken durchgeführt werden. Die Notenbank strebt wie in der Vorwoche ein Volumen von 76,5 Milliarden Euro an. Dies entspricht der Summe, die die EZB bis zum 4. Februar insgesamt in Anleihekäufe investiert hat. Gebote werden bis 11.30 Uhr angenommen. Die Zuteilung erfolgt am Mittwoch. Der maximale Bietungssatz beträgt 1,0 Prozent. Das Geschäft läuft eine Woche.
Zur Stützung des europäischen Rentenmarkts hatte die EZB Mitte Mai den Ankauf von Staatsanleihen beschlossen. Damit flankiert sie den milliardenschweren Rettungsschirm von EU und IWF für finanzschwache Euro-Länder, deren Bonität im Zuge der Schuldenkrise unter Druck geraten ist. Zugleich hatte die EZB angekündigt, die aus den Anleihekäufen resultierende Überschussliquidität abzuziehen, um möglichen Inflationsgefahren entgegenzuwirken./jha/edh

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