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FRANKFURT (awp international) - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat zu weitreichenden Reformen des Finanzsektors und zum Abbau der öffentlichen Schulden aufgerufen. Die Finanzkrise sei noch nicht vorbei, sagte Trichet am Freitag in Frankfurt. "Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der wir neue Regeln und Regulierungen beschliessen müssen." Nur so könne die Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften erhöht werden. "Das ist eine sehr wichtige Phase, die unsere ganze Aufmerksamkeit erfordert."
Trichet nannte drei Hauptbereiche: "Wir brauchen starke Institutionen mit klaren Verantwortlichkeiten." Zudem forderte Trichet weitere Reformen im Finanzsektor. "Die Auswirkungen der Finanzkrise lassen keinen Zweifel an der Notwendigkeit einer strengeren Regulierung und Aufsicht." Im Einzelnen nannte Trichet die Verbesserung der Transparenz im Finanzsystem, eine bessere Regulierung, ein weniger pro-zyklisches Verhalten von Marktteilnehmern und weniger Kurzfristorientierung.
Als dritten grossen Punkt bekräftigte Trichet die Forderung der EZB zum Schuldenabbau. "Dies betrifft alle Volkswirtschaften." Viele industrialisierte Länder hätten die Verschuldungsgrenze erreicht. Diesseits wie jenseits des Atlantiks seien 27 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung vom Steuerzahler aufgebracht worden, um eine Depression zu vermeiden. "Wir haben das einmal getan, wir werden das nicht ein zweites Mal tun", sagte Trichet./bgf/jha/

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