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FRANKFURT (awp international) - EZB-Ratsmitglied Yves Mersch sieht keine Krise der europäischen Gemeinschaftswährung. "Wir befinden uns nicht in einer Euro-Krise", sagte der Präsident der Luxemburger Zentralbank dem Luxemburger Tageblatt laut einem am Donnerstag verbreiteten Vorabbericht. Es handle sich um eine Schuldenkrise von einigen Euro-Staaten. Mersch wies auch den Gedanken zurück, dass die Europäische Zentralbank (EZB) Anleihen von Euro-Staaten auf Druck der Politik kaufe. Die Entscheidung sei im Gegenteil von der EZB alleine getroffen worden, um als Ausgleich für nicht funktionierende Finanzmärkte zu wirken.
Mersch wehrte sich weiter gegen den Gedanken, dass die Maastricht Kriterien versagt hätten ? sie seien vielmehr nicht eingehalten worden. Und zwar weder im Falle des Beitritts zur Eurozone ? noch später. Weiter sprach er sich dafür aus, auf eine strengere Einhaltung der Stabilitätsregeln zu achten und forderte von der Politik, weniger von Krisenbewältigung und mehr von Krisenprävention zu reden.
"Die Lösung lautet: Das Potentialwachstum muss wieder auf drei Prozent ansteigen", sagte Mersch. Und das erreiche man nur mit Strukturreformen, sowie durch Investitionen in Bildung und Forschung. Doch hier habe Europa, und vor allem Luxemburg, grossen Aufholbedarf./jha/zb

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