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FRANKFURT (awp international) - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre Krisenpolitik mindestens bis zum Jahreswechsel fortsetzen und die Banken des Euroraums mit unbegrenzter Liquidität versorgen. Die EZB werde die Vollzuteilung bei ihren Refinanzierungsgeschäften so lange wie nötig fortführen, mindestens jedoch bis Januar 2011, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt. Dies gelte für die wöchentlichen, monatlichen und dreimonatigen Geschäfte.
Trichet unterstrich zugleich, diese krisenbedingten Massnahmen seien nur temporärer Natur. Zu gegebener Zeit werde die Liquiditätspolitik angepasst. Auch gehe von der fortgesetzten Krisenpolitik kein Zinssignal aus, unterstrich der EZB-Chef. Dies gelte auch mit Blick auf die Ausgestaltung der künftigen Dreimonatsgeschäfte, die nicht zu einem fixen Zins, sondern zum Durchschnitt der entsprechenden wöchentlichen Hauptrefinanzierungsgeschäfte durchgeführt werden. Dies sei eher eine "technische Massnahme", die bereits bei anderen Refinanzierungsgeschäften angewendet worden sei.
Die EZB hatte als Reaktion auf die Finanzkrise nicht nur den Leitzins auf ein Rekordtief von 1,0 Prozent gesenkt. Wegen drastischer Verspannungen im Geldhandel zwischen den Banken griff sie auch auf ungewöhnliche Massnahmen zurück und stellte den Kreditinstituten die gewünschte Liquidität unbegrenzt zu einem fixen Preis zur Verfügung. Für gewöhnlich müssen sich die Banken an einem Auktionsverfahren (Tender) beteiligen, um Zentralbankgeld zu erhalten. Diesen Marktmechanismus hatte die EZB wegen des hohen Misstrauens zwischen den Instituten ausgesetzt./bgf/he

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