Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Im geldpolitischen Ausschuss der US-Notenbank (FOMC) herrscht Uneinigkeit über die weitere Geldpolitik. "Einige Mitglieder würde eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik über das Jahr 2011 hinaus fordern", heisst es in dem am Dienstag in Washington veröffentlichten Protokoll (Minutes) der Sitzung des geldpolitischen Ausschusses der Federal Reserve (FOMC) vom 15. März. "Wenige" Mitglieder hingegen sprachen sich hingegen bereits für eine restriktivere Geldpolitik im laufenden Jahr aus.
Ein ähnliches Bild gibt es auch mit Blick auf das derzeit noch laufende Anleihenkaufprogramm der US-Notenbank. Einige wenige Mitglieder forderten im Falle einer steigenden Inflation ein frühzeitiges Ende des insgesamt 600 Milliarden Euro umfassenden Programms. Mehrere andere Mitglieder sehen hingegen keinen Grund, hier etwas zu ändern. Die Anleihenkäufe sollen nach den bisherigen Planungen Ende Juni auslaufen.
Die Mitglieder des Ausschusses seien zunehmend besorgt wegen der wachsenden Inflation und steigender Inflationserwartungen. Für einen grossen Teil des Preisanstiegs werden jedoch steigende Energie- und Rohstoffpreise verantwortlich gemacht. Die Fed rechnet hier jedoch mit einer vorübergehenden Entwicklung. Man werde jedoch genau beobachten, ob Verbraucher und Unternehmer eine höhere Inflation erwarteten.
Der wirtschaftliche Ausblick werde durch die Ereignisse im Nahen Osten, Nordafrika und Japan unsicherer, heisst es in den Minutes. Der Anstieg der Rohstoffpreise sei eine Gefahr für das wirtschaftliche Wachstum. Die Risiken für den Ausblick seien insgesamt ausgewogen. Man plane aber weiterhin den möglichen Ausstieg aus den aussergewöhnlichen gelpolitischen Massnahmen. Die Fed spricht sich zudem für die Abhaltung von regelmässigen Pressekonferenzen aus. Hier sollen dann vor allem die Projektionen der Fed erläutert werden. An den Finanzmärkten spielten die Minutes keine Rolle./jsl/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???