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Zürich (awp) - Die Übernahmekommission (UEK) verzichtet darauf, dem Feintool-Grossaktionär Fritz Bösch eine Frist für ein Konkurrenzangebot zur Übernahme der Feintool zu setzen. Bösch hatte verschiedentlich geäussert, eine Gegenofferte zum Angebot der Beteiligungsgesellschaft Artemis von Michael Pieper zu prüfen.
Artemis hatte in der Folge von der UEK verlangt, dass diese Bösch verpflichten solle, innerhalb einer Frist entweder ein Angebot vorzulegen oder öffentlich auf ein solches Angebot innerhalb der kommenden sechs Monaten zu verpflichten. Die UEK hat nun die Anwendung der "put up or shut up"-Regel auf die Äusserungen von Bosch abgelehnt, wie sie am Freitag mitteilte.
Zu berücksichtigen sei, dass Bösch sein potenzielles Angebot erst nach Vorliegen des Angebots von Artemis bekannt gegeben habe, begründet die UEK ihren Entscheid. Zudem hätte in der vorliegenden Angebotssituation eine allfällige Frist vor dem 14. März ablaufen müsste. Das würde Bösch nicht genügend Zeit einräumen, ein allfälliges Konkurrenzangebot vorzubereiten.
Der Aargauer Industrielle Pieper hatte Mitte Januar über seine Beteiligungsgesellschaft Artemis ein Übernahmeangebot für Feintool vorgelegt. Pieper, der gemäss letzten Angaben 33% an dem Autozulieferer besitzt, bietet den Aktionären 350 CHF je Feintool-Titel. Er will mindestens 50,1% aller Aktien kaufen. Mit dem zweiten Grossaktionär, Fritz Bösch, der rund 30% am Unternehmen hält, war das Angebot nicht abgesprochen.
tp/ra

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