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(Ergänzt um weitere Details zu den Sparten in Abschnitt 6 und 7 und neuer COO Abschnitt 10)
Baar (awp) - Der Bodenbelag- und Klebstoffhersteller Forbo hat im vergangenen Geschäftsjahr unter der Wirtschaftskrise gelitten und einen geringeren Umsatz erzielt. Mit Strukturanpassungen reagierte das Unternehmen auf die abflauende Nachfrage. Betriebsergebnis und Marge verbessern sich in der Folge und der Wegfall von Sonderkosten aus dem Vorjahr führten zu einer deutlichen Steigerung des Konzernergebnisses.
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 reduzierte sich um 7,1% auf 1'782,4 Mio CHF. In Lokalwährungen betrug das Minus 2,2%. Die Akquisitionen beeinflussten dagegen die Verkaufserlöse mit 8,3% positiv. Der starke Schweizer Franken führte wiederum zu einem negativen Währungseinfluss von 4,9%, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 4% auf 121,8 Mio CHF, die EBIT-Marge auf 6,8% von 6,1%. Unter dem Strich verblieb ein markant höheres Konzernergebnis von 76,1 Mio CHF, nach 16 Mio CHF im Jahr zuvor. Das vergangene Jahr war allerdings von einer Wertberichtigung und Rückstellungen für Strukturanpassungen belastet worden.
Mit diesem Zahlenset hat die Gruppe die Markterwartungen beim Umsatz verfehlt, beim Reingewinn übertroffen. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1'823,0 Mio CHF und einem Reingewinn von 70,2 Mio CHF gerechnet.
Der Belag- und Klebstoffhersteller schlägt eine Dividende von 6,00 CHF je Aktie vor, nachdem es im Vorjahr eine Barausschüttung von 3,90 CHF pro Aktie in Form einer Nennwertreduktion gegeben hatte.
Die drei Geschäftsbereiche von Forbo entwickelten sich uneinheitlich. So habe die Präsenz in verschiedenen Kundensegmenten und Märkten sowie die Akquisitionen zu unterschiedlichen Umsatzentwicklungen geführt. Der Geschäftsbereich Flooring Systems steigerte den Umsatz um 1,3% auf 904,4 Mio CHF, in Lokalwährungen lag das Plus mit dem Verkauf von Bodenbelägen bei 8,5%. Die im Herbst 2008 akquirierte Bonar Floors habe mit 16,8% hauptsächlich zu diesem Wachstum beigetragen, organisch jedoch resultierte ein Umsatzrückgang von 8,3%.
Bonding Systems erwirtschaftete mit industrielle Klebstoffen einem um 13,3% geringeren Umsatz von 567,5 Mio CHF. Der Umsatz in Lokalwährungen reduzierte sich um 9,7%.
Movement Systems erzielte mit dem Verkauf von Antriebsrimen einen um 16,4% niedrigeren Umsatz von 310,5 Mio CHF. Der positive Effekt der Transtex Belting-Akquisition vom Sommer 2008 lag bei 2,3%. Die Marktentwicklungen in Europa und Japan hätten überdurchschnittlich zum Umsatzrückgang beigetragen.
Das Management geht weiter davon aus, dass sich die einzelnen Regionen und Branchen sehr unterschiedlich entwickeln werden. Diese Unsicherheiten erschwerten eine Prognose für das Jahr 2010. Forbo verzichtet deshalb zum heutigen Zeitpunkt darauf, konkrete Aussagen zur Umsatz- und Gewinnentwicklung für das Geschäftsjahr 2010 zu machen. Bei einem ähnlichen Wirtschaftsumfeld dürfte sich jedoch das Betriebsergebnis infolge der wegfallenden Integrations- und Strukturanpassungskosten verbessern, heisst es.
Wie Forbo weiter mitteilte, wurde Tom Kaiser per 1. April zum Chief Operating Officer (COO) der Forbo-Gruppe ernannt. Kaiser ist seit 2004 als Mitglied der Konzernleitung und verantwortlich für den Geschäftsbereich Flooring Systems. Die neue Funktion des COO erlaube This Schneider, Delegierter des Verwaltungsrats und CEO, sich neben der Gesamtleitung vermehrt auf die Unternehmensentwicklung und auf strategische Aufgaben zu konzentrieren.
ps/ra

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