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(Mit Reaktion der Deutschen Bahn)
MÜNCHEN (awp international) - Frankreichs Bahnchef Guillaume Pepy hat sich für eine Trennung von Bahnbetrieb und Netz in Deutschland ausgesprochen. Dies sei Voraussetzung für eine Vereinheitlichung der Schienennetze in Europa, sagte Pepy am Mittwochabend im Club Wirtschaftspresse in München. Zudem bestehe die Gefahr einer Wettbewerbsverzerrung, wenn Netz und Bahnbetrieb in einer Hand lägen.
Ziel müsse es sein, auch die Züge in allen Ländern Europas nutzen zu können. Derzeit gebe es mehr als zwei Dutzend verschiedene Systeme in Europa. "Das ist verrückt." Mit dem Deutschen Bahnchef Rüdiger Grube sei er befreundet und stimme in vielen Punkten mit ihm überein, bei dieser Frage aber nicht.
Die französische Bahn SNCF hatte sich nach eingehender Prüfung gegen eigene Fernzuglinien in Deutschland entschieden. Grund für die Entscheidung sei auch die starke Bindung der Fahrgäste an die Deutsche Bahn gewesen. "Die Deutschen sind zwar immer sehr kritisch mit der Deutschen Bahn", sagte Pepy. Trotzdem würden 98 Prozent der Fahrgäste sie dann doch bevorzugen. "Es gibt eine grosse Verbundenheit."
Die Deutsche Bahn wies dies am Donnerstag zurück. "Alle Fakten sprechen eine völlig andere Sprache", sagte Konzernsprecher Oliver Schumacher. "Während der deutsche Eisenbahnmarkt in allen Bereichen geöffnet ist, ist der französische Schienenmarkt mit Ausnahme des Güterverkehrs komplett abgeschottet." Tatsache sei, dass im Regionalverkehr die DB-Wettbewerber, darunter auch die französische SNCF, mittlerweile einen Marktanteil von mehr als 21 Prozent hätten - Tendenz steigend. Im Güterverkehr seien es sogar mehr als 25 Prozent./dwi/ukm/DP/stw

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