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Fraport spürt Aufwind im April - Aschewolke-Effekt

FRANKFURT (awp international) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im April nach dem Vulkanasche-Desaster des Vorjahres kräftige Zuwächse verbucht. An Deutschlands grösstem Flughafen wuchs die Zahl der Passagiere um 31 Prozent auf 4,6 Millionen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. "Der erste Monat des Sommerflugplans hat einen fürs weitere Jahr optimistisch stimmenden Auftakt gesetzt", sagte Vorstandschef Stefan Schulte.
Im April 2010 war der Himmel über Europa wegen des Vulkanausbruchs in Island tagelang für den Flugverkehr gesperrt worden. Am Frankfurter Flughafen stand der Betrieb fast eine Woche lang still. Diesmal profitierte Fraport zusätzlich von den späten Osterferien, die im vergangenen Jahr in den März gefallen waren. Belastend wirkten sich hingegen die Unruhen im Nahen Osten aus. Rechnet man diese Effekte heraus, hätte der Passagierzuwachs in Frankfurt den Angaben zufolge sechs bis sieben Prozent betragen.
Auch an den Auslandsflughäfen des Konzerns ging es kräftig aufwärts. Im türkischen Antalya zählte Fraport fast anderthalbmal so viele Passagiere wie ein Jahr zuvor. Zusammen mit den Konzernflughäfen in Lima (Peru) sowie Varna und Burgas (Bulgarien) kam das Unternehmen im April auf 7,2 Millionen Fluggäste, ein Plus von 33 Prozent.
Auch im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung nach oben. In Frankfurt wuchs das Fracht- und Luftpostaufkommen um 13 Prozent auf 191.087 Tonnen. Konzernweit legte das Geschäft ähnlich stark auf 212.947 Tonnen zu./stw/he

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