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FRANKFURT (awp international) - Es könnte ein historischer Tag für die Börsenwelt werden: Heute (Dienstag) beraten die Aufsichtsgremien der Deutschen Börse und der New Yorker NYSE Euronext über die geplante Fusion der beiden Konzerne. Im zweiten Anlauf könnte der weltgrösste Börsenbetreiber entstehen - mit Zentralen in Frankfurt und New York.
Das Gerüst für den neuen Konzern ist seit Mittwoch bekannt. Nach den Plänen gäbe es ein 60:40-Zusammengehen, wobei die nach Börsenwert gewichtigere Deutsche Börse AG das Heft in der Hand hätte. Die wichtigsten Posten im Management sind dem Vernehmen nach verteilt.
Zwar gibt es gegen den Zusammenschluss Widerstände, unter anderem vom Betriebsrat der Deutschen Börse. Doch die Dominanz ausländischer Aktionäre bei dem Dax-Konzern , vor allem aus den USA und Grossbritannien, spricht dafür, dass das Management sein Fusionsvorhaben durchbekommt.
Geradezu in den Hintergrund geraten dabei die Zahlen der Deutschen Börse für das Schlussquartal und das Gesamtjahr 2010, die ebenfalls morgen (Dienstag) veröffentlicht werden sollen. Analysten rechnen für das vierte Quartal sowohl mit einem Verlust im operativen Geschäft als auch mit einem Nettoverlust. Grund sind bereits bekanntgegebene Millionen-Abschreibungen im Zusammenhang mit der Optionsbörse ISE.
Bis Ende September 2010 hatte der Frankfurter Dax-Konzern 479 (Vorjahreszeitraum: 529,1) Millionen Euro Überschuss erzielt. Im gesamten Vorjahr waren es 496,1 Millionen Euro./ben/DP/zb

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