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Nanjing (awp/sda/dapd) - Vertreter der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer haben sich am Donnerstag in einer informellen Einigung darauf verständigt, dem chinesischen Yuan in Zukunft eine grössere Rolle in der internationalen Finanzwelt zu geben.
Die französische Finanzministerin Christine Lagarde erklärte, die G-20 würden die Möglichkeit einer Eingliederung des Yuan in den Währungskorb der wichtigsten Weltwährungen prüfen. "Ab sofort werden wir daran arbeiten, den Korb zu erweitern", sagte Lagarde.
Bisher sind dort neben dem US-Dollar und dem Euro, das britische Pfund und der japanische Yen enthalten. Aus diesem Währungskorb setzen sich die sogenannten Sonderziehungsrechte (SZR) zusammen, eine künstliche, vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geschaffene Währungseinheit, die unter anderem vom IWF im Umgang mit Mitgliedsstaaten verwendet wird.
So kann der IWF etwa von Mitgliedsländern mit grossen Währungsreserven verlangen, von finanzschwachen Mitgliedern SZR im Austausch für echte Währungen zu kaufen.
Den Yuan in diesen Währungskorb zu integrieren, soll Chinas wachsenden Anteil an der Weltwirtschaft widerspiegeln und - so hoffen andere G-20-Staaten - Peking dazu bringen, seine Währung in Zukunft weniger stark zu kontrollieren.
Die USA und andere Staaten werfen China vor, seine Währung Yuan künstlich niedrig zu halten und chinesischen Exporteure dadurch einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

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