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Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 einen adjustierten Konzerngewinn von 202,2 Mio CHF erarbeitet, das sind auf vergleichbarer Basis 35% mehr als im Vorjahr. Nicht enthalten ist darin eine Wertberichtigung auf der Artio-Beteiligung über 180,3 Mio CHF. Wird der Abschreiber berücksichtigt, resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 10,2 Mio CHF, wie der Asset Manager am Dienstag mitteilte.
Erstmals zahlt die Gruppe ihren Aktionären eine Dividende über 0,50 CHF je Aktie. Gleichzeitig lanciert der Vermögensverwalter ein neues über drei Jahre laufendes Aktienrückkaufprogramm, das den Erwerb und die Vernichtung von bis zu 20% der derzeit ausstehenden Aktien vorsieht. Das neue Programm soll das bisherige ersetzen, heisst es weiter.
Der Neugeldzufluss summierte sich in der Berichtsperiode auf 8,0 Mrd CHF nach 0,4 Mrd CHF im Vorjahr. Per Ende Jahr verwaltete die Gruppe damit Kundengelder in der Höhe von 117,8 Mrd CHF nach 118,7 Mrd CHF per Ende September bzw. 113,6 Mrd CHF per Ende 2009. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen belief sich 2010 auf 60,2 Basispunkte (BP) nach 55,7 BP im 2009.
Der Betriebsertrag stieg im Jahresvergleich um 21% auf 712,5 Mio CHF und der Geschäftsaufwand um 16% auf 466,0 Mio CHF. Daraus errechnet sich eine Cost/Income-Ratio von 65,4% nach 68,0% im Vorjahr.
Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Gruppe die Markterwartungen mehrheitlich getroffen. Von AWP befragte Experten rechneten im Durchschnitt mit einem Betriebsertrag von 685,5 Mio CHF, einem Geschäftsaufwand von 456,3 Mio CHF und einem adjustierten Konzerngewinn von 195,1 Mio CHF. Die verwalteten Vermögen wurden auf 118,7 Mrd CHF und das Nettoneugeld auf 9,0 Mrd CHF geschätzt.
Weiterhin robust präsentiert sich die Kapitaldecke mit einem Eigenkapital (tangible equity) über 1'066,8 Mio CHF nach 1'223 Mio CHF per Ende 2009.
Die Gruppe sieht sich für langfristiges Wachstum gut positioniert. Kurzfristig seien jedoch Herausforderungen wie etwa der starke Franken auszumachen, wird Verwaltungsratspräsident Johannes de Gier zitiert. "Abgesehen von diesen kurzfristigen Herausforderungen haben wir die besten Voraussetzungen, um unsere Gruppe nachhaltig zum Erfolg zu führen. Der Ausbau unseres Vertriebsnetzes kommt gut voran, die Anlageperformance war über alle Produktgruppen hinweg insgesamt attraktiv und wir sind hervorragend positioniert, um von neuen Trends in der Nachfrage nach Anlagemöglichkeiten zu profitieren", so de Gier weiter.
pf/uh

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