Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Die GAM Holding AG hat im ersten Semester 2010 einen Konzerngewinn von 106,3 (VJ pro forma: 78,1) Mio CHF erwirtschaftet, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 36,1% entspricht. Zudem flossen dem Asset Manager in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres Neugelder über 5,6 Mrd CHF zu, nachdem im Vorjahr noch Abflüsse über 1,6 Mrd CHF resultierten, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte.
Dabei flossen dem Segment GAM insgesamt 3,6 (-5,0) Mrd CHF an Neugeldern zu und dem Segment Swiss & Global 7,4 (3,7) Mrd CHF. Insgesamt betreute die Gruppe per Mitte Jahr 116,6 Mrd CHF nach 119,1 Mrd CHF per Ende März.
Der Betriebsertrag summierte sich auf 367,9 Mio CHF nach 286,9 Mio CHF im Vorjahr und der Geschäftsaufwand schlug mit 232,2 Mio CHF nach 188,8 Mio CHF im Vorjahr zu Buche. Daraus errechnet sich eine Cost/Income-Ratio von 63,1% nach pro forma 65,8% in der Vergleichsperiode. Die Bruttomarge wird mit 62,4 Basispunkten (BP) nach 57,0 BP ausgewiesen.
Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Gruppe die Markterwartungen mehrheitlich übertroffen. Von AWP befragte Experten rechneten im Durchschnitt mit einem Betriebsertrag von 318,5 Mio CHF, einem Geschäftsaufwand von 216,8 Mio CHF und einem Reingewinn von 79,7 Mio CHF. Die verwalteten Vermögen (AuM) wurden auf 121,1 Mrd CHF und das Nettoneugeld auf 4,5 Mrd CHF geschätzt.
Den Ausblick für das zweite Halbjahr beurteilt die Gruppe nach wie vor vorsichtig. Die volatilen Aktien- und Devisenmärkte dürten die verwalteten Vermögen und damit auch das Ergebnis der Gruppe beeinflussen, heisst es dazu in der Mitteilung. Weiterhin hält GAM nach Gelegenheiten für Übernahmen Ausschau.
Gleichzeitig hat die Gruppe ein Aktienrückkaufprogramm lanciert. Ziel sei der Rückkauf und die Vernichtung von maximal 10% der ausstehenden Aktien über zwei Jahre, schreibt die Gruppe in ihrer Mitteilung. Das Aktienrückkaufprogramm ergänze die Absicht, etwa 50% des Konzerngewinns in Form von Dividenden an die Aktionäre zurückzufürhen, wird Verwaltungspräsident und CEO, Johannes de Gier in der Mitteilung zitiert.
Bestätigt werden zudem erneut die Ziele 2012 für beide Geschäftssegmente, wie den Präsentationsunterlagen zum Halbjahresabschluss zu entnehmen ist.
Die Vorjahreszahlen sind auf pro forma Basis angegeben und sind um den Börsengang der US-Tochter-Artio, die Übernahme von Augustus Asset Managers bereinigte und anderer Sondereffekte bereinigt.
pf/gab

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???