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Zürich (awp) - Bei der Gategroup ist es zu einem über drei Jahre dauerenden Betrugsfall gekommen, der jetzt aufgedeckt wurde. Die Betrugssumme über diese Zeitperiode belief sich auf insgesamt 22 Mio CHF, wovon der grössere Teil vor 2010 angefallen sei.
Wie der Airline-Caterer am Mittwoch mitteilte, fand der Betrug - gemäss einer Untersuchung durch externe Revisionsexperten - auf Ebene Tochtergesellschaften statt. Vor Berücksichtigung von Rückerstattungen liege der geschätzte Fehlbetrag Ende 2010 in der Grössenordnung von 10 Mio CHF, dies bei liquiden Mittel auf Gruppenstufe per Ende 2010 von 459 Mio CHF.
Das laufende Geschäft des Unternehmens entwickelt sich laut den Angaben "erwartungsgemäss". Unter Ausklammerung des Betruges lägen die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010, die am 17. März publiziert werden, mit einem Umsatz von rund 2,7 Mrd CHF und einer EBITDA-Marge von "annähernd" 8% "im Rahmen der bisherigen Aussagen des Managements". Für 2011 visiere das Unternehmen weiterhin einen Umsatz von rund 3 Mrd CHF und eine EBITDA-Marge von über 8% an.
"Wir bedauern diesen Vorfall sehr. Wir waren jedoch in der Lage, herauszufinden und im Detail zu verstehen, wie der Betrug ausgeführt wurde", wird CEO Guy Dubois in der Mitteilung zitiert. Die Rückerstattung von erheblichen Teilen der ertrogenen Mittel habe bereits stattgefunden und werde weitergehen.
uh/ra

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