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MOSKAU (awp international) - Der russische Staatskonzern Gazprom will die BASF- Tochter Wintershall laut Medienberichten zum Einstieg in das Gasprojekt South Stream zur Versorgung Südeuropas bewegen. Wintershall solle 10 oder 20 Prozent der Aktien erhalten und damit einen ähnlichen Anteil wie der französische Energiekonzern Electricite de France (EdF) , sagte ein namentlich nicht genannter russischer Energieexperte der Moskauer Zeitung "Kommersant" (Dienstag). Gazprom und Wintershall würden sich vermutlich noch in diesem Jahr einigen. Experten schätzen 10 Prozent der South-Stream-Anteile auf bis zu 2,5 Milliarden Euro.
BASF hat nach eigenen Angaben bislang kein Angebot von Gazprom erhalten. "Für uns steht der Ausbau der Förderung bei unseren Projekten in Russland im Vordergrund", sagte Konzernsprecher Michael Grabicki dem "Kommersant". Der Zeitung zufolge soll Gazprom zuvor auch mit dem deutschen Energiekonzern RWE über South Stream verhandelt haben. RWE favorisiere aber das Konkurrenzprojekt Nabucco unter Umgehung Russlands. Damit will die Europäische Union unabhängiger von russischen Lieferungen werden. Die Finanzierung und die Lieferverträge sind aber noch nicht gesichert.
South Stream soll von 2015 an jährlich bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas aus Russland quer durch das Schwarze Meer nach Südeuropa pumpen. Die Kosten werden auf bis zu 25 Milliarden Euro geschätzt. Die Machbarkeitsstudie soll 2011 vorliegen./am/DP/wiz

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