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LONDON (awp international) - Der geldpolitische Ausschuss der britischen Notenbank (BoE) zeigt sich beim Zinsentscheid noch immer gespalten. Von den neun Mitgliedern stimmten sechs dafür, den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent zu belassen. Drei votierten für eine Zinsanhebung. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Bank of England (BoE) hervor.
Überraschend plädiert nun auch BoE-Chefvolkswirt Spencer Dale für eine Anhebung des Zinses um 0,25 Prozent. Damit schliesst sich Dale dem Votum seines Kollegen Martin Weale an. Ausschussmitglied Andrew Sentance votiert inzwischen sogar für eine Erhöhung um 0,50 Prozent. Bislang hatte sich Sentance lediglich für eine 0,25-prozentige Anhebung ausgesprochen. Damit sind mittlerweile drei Mitglieder nach zwei im vorigen Monat für einen höheren Zins.
Die übrigen sechs, die für eine Beibehaltung des gegenwärtigen Leitzinses von 0,5 Prozent sind, verweisen vor allem auf die Gefahren hoher Inflation wegen der gestiegenen Rohstoffpreise. Sie wollen erst einmal abwarten, ob sich die schwache Wirtschaftsentwicklung im vierten Quartal fortsetzt. Höhere Zinsen könnten sich den sechs Mitgliedern zufolge vertrauensschädigend auswirken.
Ferner stimmte den Angaben zufolge das Ausschussmitglied Adam Posen für eine Ausweitung des Anleihenkaufprogramms. Posen forderte damit erneut, das Programm von derzeit 200 Milliarden Pfund um 50 Milliarden Pfund auszuweiten. Die anderen acht Mitglieder waren für ein unverändertes Programm./MNI/ajx/jha/

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