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GDF Suez weiter Wachstumskurs - Übernahme zahlt sich aus (AF)

PARIS (awp international) - Der französische Energiekonzern GDF Suez hat seinen Wachstumskurs zu Jahresbeginn fortgesetzt. Der operative Gewinn (EBITDA) legte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Der Umsatz stieg um fast 7 Prozent auf 25,5 Milliarden Euro. Dabei profitierte der Konzern vor allem von Zuwächsen im Ausland und der Übernahme des britischen Kraftwerksbetreiber International Power (IP) . Damit steigt GDF nach früheren Angaben zum umsatzstärksten Versorger weltweit auf.
GDF-Titel reagierten kaum auf die Zahlen und lagen am Nachmittag mit 0,2 Prozent praktisch auf dem Stand von Freitag. Trotz der Anfang Februar abgeschlossenen IP-Übernahme sanken die Nettoschulden von Ende Dezember bis Ende März um 2,9 Milliarden auf 39,9 Milliarden Euro. Mit dem Zukauf des Kraftwerksbetreibers baut GDF Suez seine Aktivitäten in den Schwellenländern deutlich aus. Der deutsche Konkurrent Eon plant einen ähnlichen Schritt und will künftig auch ausserhalb Europas Kraftwerke bauen und betreiben.
Konzernchef Gerard Mestrallet äussert sich zufrieden über den Jahresbeginn und bestätigte seine Prognose, wonach der Konzern in in diesem Jahr seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 17 bis 17,5 Milliarden Euro steigern will. Im Jahr 2013 wollen die Franzosen operativ mehr als 20 Milliarden Euro verdienen. Deutsche Energiekonzerne wie Eon und RWE stellen sich dagegen wegen steigender Belastungen in Deutschland auf sinkende Gewinne ein. Im vergangenen Jahr hatte GDF Suez seinen Umsatz um 5,7 Prozent auf 84,5 Milliarden Euro gesteigert, das EBITDA war um 7,7 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro gestiegen. Davon blieben unter dem Strich 4,6 Milliarden Euro übrig - 3,1 Prozent mehr als 2009.
Zu Jahresbeginn profitierte der Konzern von Preiserholungen im zuletzt schwachen Gasgeschäft. Kräftige Zuwächse verbuchte GDF Suez auch in Deutschland. Seitdem der Konzern 2009 auf Druck der europäischen Wettbewerbshüter einen Teil der Kraftwerkskapazitäten von Eon übernahm, zählt er hierzulande zu einem der grösseren Energieerzeuger. Im ersten Quartal legte der Umsatz aus den Stromverkäufe in Deutschland um 16,5 Prozent zu./enl/she/he

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