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BOCHUM (awp international) - Der Maschinenbaukonzern Gea erwartet nach einem Jahr mit kräftigen Zuwächsen bei den Bestellungen 2011 eine etwas langsamere Gangart. Dafür soll der Umsatz nach einer Stagnation im vergangenen Jahr nun wieder mitwachsen. Im laufenden Jahr dürften Auftragseingang und Umsatz um mindestens fünf Prozent klettern, teilte der Konzern am Donnerstag in Bochum mit. Im vergangenen Jahr waren die Bestellungen noch um zwölf Prozent gestiegen. "Das zuletzt erfreuliche Investitionsniveau der Nahrungsmittelindustrie dürfte weiter fest bleiben und der bisher verhaltene Energiesektor sollte sich weiter erholen", sagte Vorstandschef Jürg Oleas mit Blick auf die Aussichten. Auch will der Konzern profitabler werden. Die Ebit-Marge soll im laufenden Jahr von 8,1 Prozent auf rund 9 Prozent klettern.
Vorbörslich büssten die im MDax notierten Aktien knapp zwei Prozent ein. Händlern zufolge boten die endgültigen Jahreszahlen keine grossen Überraschungen.
Auch für das kommende Jahr verspricht Vorstandschef Oleas Wachstum. "Unser Umsatz wird im Geschäftsjahr 2012 gegenüber 2011 weiter zulegen. In 2012, wenn alle Restrukturierungsmassnahmen ihre volle Wirkung entfalten werden, erwarten wir weitere Steigerungen sowohl für das Ergebnis als auch die entsprechende EBIT-Marge." Diese positive Entwicklung werde voraussichtlich durch alle Segmente getragen. Seinen Konzernumbau hat der Konzern wie erwartet im Grossen und Ganzen abgeschlossen und rechnet im laufenden Jahr nicht mit neuen Einmalaufwendungen in nennenswerter Höhe.
Zum Jahresstart lief es bereits sehr erfreulich für die Maschinenbauer, deren Kunden unter anderem aus der Lebensmittelindustrie kommen. So sprang der Auftragseingang in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres um mehr als ein Fünftel über den Wert des Vorjahreszeitraums.
Der chinesische Markt ist mittlerweile für Gea ebenso wichtig wie der deutsche Heimatmarkt oder die USA. Diese drei Länder teilen sich mit jeweils zwölf Prozent Umsatzanteil den ersten Platz der wichtigsten Länder für den Konzern. Dabei machte das asiatische Land einen gehörigen Satz nach vorne von acht auf zwölf Prozent, während die einstige Dominanz des deutschen Marktes bei den Bochumern von im Vorjahr 14 Prozent weiter schrumpfte. Fast die Hälfte der Umsätze kommen indes weiterhin aus Westeuropa. Bis auf das Geschäft mit Wärmetauschern und einen leichten Rückgang in der Kühltechnik konnten die Bochumern in allen anderen Geschäftsfeldern ihre Umsätze 2010 steigern.
Unter dem Strich verdiente Gea im abgelaufenen Jahr 133,7 Millionen Euro nach 161,7 Millionen Euro vor einem Jahr. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem weniger starken Rückgang auf 146 Millionen Euro gerechnet. Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 zu Auftragseingang, Umsatz und zum operativen Gewinn hatte der Konzern bereits im Februar veröffentlicht und über ein Plus von zwölf Prozent auf 4,5 Milliarden bei den Bestellungen und einen bei 4,4 Milliarden Euro stagnierenden Umsatz berichtet. Der operative Gewinn litt unter dem Konzernumbau und dem Preisdruck und sank von 268 Millionen auf rund 237 Millionen Euro./stb/wiz/tw

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