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Adliswil (awp) - Der Versicherer Generali (Schweiz) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 die Bruttoprämien insgesamt um 1,3% auf 2,15 Mrd CHF gesteigert. Der Gewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr mit 165,9 Mio CHF auf mehr als das Doppelte. Das gute Resultat sei massgeblich auf die starke Zunahme des technischen Ergebnisses in der Lebensversicherung zurückzuführen sowie auf ein positives finanzielles Ergebnis, teilte die Generali am Donnerstag mit.
Im eigentlichen Kerngeschäft erhöhte die Generali die Prämien um 1,4% auf 1,97 Mrd CHF. Es handelt sich um fondsgebundene Lebensversicherungen mit laufender Prämie inkl. Zusatzversicherungen, Motorfahrzeugversicherungen, Kollektiv-Personenversicherungen sowie Sach-, Vermögens- und Rechtsschutzversicherungen für Retailkunden.
Bei gesamthaft rückläufigem Prämienvolumen im Schweizer Markt nimmt Generali laut Mitteilung mit 1,35 Mrd CHF gebuchten Bruttoprämien und einem Wachstum von 3,3% im Einzellebensversicherungsgeschäft mit laufenden Bruttoprämien die Position des Marktleaders ein. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung stiegen die Prämien um 2,0% auf 1,09 Mrd.
"Im Bereich Einzelleben haben wir unsere Position als Schweizer Nummer eins in der privaten Vorsorge weiter ausbauen können", wird CEO Alfred Leu in der Mitteilung zitiert. Zum Erfolg beigetragen hätten nicht nur das Kerngeschäft der fondsgebundenen Lebensversicherungen, sondern vermehrt auch wieder konventionelle Produkte, hiess es weiter.
Das Prämienvolumen im Bereich Nichtleben verzeichnete einen Zuwachs von 3,8%. Dies liege deutlich über dem Markt, der lediglich um 0,4% zulegen konnte, so Generali. Das Wachstum sei in erster Linie auf den positiven Geschäftsgang in den Branchen Motorfahrzeugversicherung, Unfallversicherung und Kollektiv-Erwerbsausfallversicherung bei Krankheit sowie Rechtsschutz zurückzuführen.
In der Motorfahrzeugversicherung lag der Anstieg bei 3,7%. Die Haftpflichtversicherung wuchs um 4,8%, der Kaskobereich stieg um 2,8%. Neue Tarife und Kundenbindungsmassnahmen seien erfolgreich gewesen, so das Unternehmen.
Die Brutto-Combined-Ratio lag mit 92,6% annähernd auf Vorjahresniveau. Die Gesamtsumme der ausbezahlten Versicherungsleistungen im Berichtsjahr betrug 551,1 Mio CHF. Das operative Bruttoergebnis im Bereich Nichtlebensversicherung sank um 17% auf 31,1 Mio CHF.
Die im Verlaufe der zweiten Jahreshälfte einsetzende Erholung an den Kapitalmärkten wirkte sich positiv aus. Generali verweist zudem auf die eigene Anlagestrategie und eine zielgerichtete Arbeitsweise im Bereich der Kapitalanlagen. Das finanzielle Ergebnis lag bei 40,8 Mio CHF, nach einem Verlust von 3,4 Mio CHF im Vorjahr.
Die Zahl der Kunden der Schweizer und Liechtensteiner Gruppengesellschaften stieg um 41'577 auf total 1,05 Mio.
Mit Blick auf die weiteren Aussichten hiess es, der Versicherer habe sich vertieft mit den Solvenzvorschriften der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) auseinandergesetzt und die damit verbundenen Chancen genutzt. Für die künftigen Herausforderungen sei Generali Schweiz als Tochter eines weltweit operierenden Konzerns gut gerüstet. Bei den Produkten habe es insbesondere im Bereich der Lebensversicherung Anpassungen gegeben.
cc/rt

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