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BIELEFELD (awp international) - Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister erklärt nach einem positiven Geschäftsjahr die Krise in der Branche für beendet. In diesem und im kommenden Jahr geht der Branchenprimus von weiterem Wachstum aus, und das in allen Sparten. Die Aktie verlor zum Handelsauftakt 0,33 Prozent auf 16,850 Euro in einem kaum veränderten Marktumfeld. Den Ausblick lobten Börsianer, das Ausbleiben von Details für eine geplante Kapitalerhöhung werteten sie allerdings als Belastung.
Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Auftragseingang von Januar bis Dezember um 24 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Die Erlöse legten um 17 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte auf 44,7 Millionen Euro (Vorjahr: 31,8). Damit übertraf das Unternehmen seine selbst gesteckten Ziele. Auch die Erwartungen der Analysten konnte Gildemeister übertreffen, lediglich beim Konzernüberschuss hatten einige noch auf etwas mehr gehofft. Dieser lag bei 4,2 Millionen Euro nach 4,7 Millionen Euro im Vorjahr.
Besonders deutlich kletterten im Berichtszeitraum die Auftragseingänge für Werkzeugmaschinen, dem Kerngeschäft von Gildemeister. Sie nahmen um 50 Prozent zu - hier hatte das Unternehmen in der Krise die herbsten Einbrüche hinnehmen müssen. Auch die Sparte Services entwickelte sich positiv. Im Geschäft mit Solartechnik und alternativen Energien gingen im vergangenen Jahr 54 Prozent weniger Aufträge ein - das lag nach Angaben des Unternehmens an dem hohen Auftragsbestand. Der Umsatz konnte hier aber planmässig verdoppelt werden.
Der Blick in die nahe Zukunft ist optimistisch: Der Auftragseingang soll im laufenden Jahr auf mehr als 1,6 Milliarden Euro steigen, beim Umsatz wollen die Ostwestfalen über 1,5 Milliarden Euro erreichen. Beim Vorsteuerergebnis und beim Jahresüberschuss rechnet die Gesellschaft mit deutlichen Zuwächsen. "Auch für das Geschäftsjahr 2012 erwarten wir in allen unseren Geschäftsfeldern eine positive dynamische Entwicklung. Wir rechnen mit einem nochmaligen Anstieg beim Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis", hiess es. Gildemeister verwies auch auf den Branchenverband VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), der 2011 ein weltweites Wachstum von 20 Prozent prognostiziert.
In Bezug auf die noch im ersten Halbjahr anstehenden Kapitalerhöhungen hielt sich die Gesellschaft noch bedeckt und gab keine neuen Details bekannt. Gildemeister macht für die Transaktion aber ein freundliches Kapitalmarktumfeld zur Bedingung. Man sei "zuversichtlich, einen signifikanten Mittelzufluss zu erzielen", hiess es. Mit der Kapitalerhöhung will sich der japanische Branchenpartner Mori Seiki noch stärker an den Ostwestfalen beteiligen./nmu/stb/wiz

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