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BIELEFELD (awp international) - Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat im zweiten Quartal die Talfahrt gestoppt. Der Umsatz fiel nicht mehr so stark wie zuletzt und operativ erzielte das Unternehmen wieder einen Gewinn. Zudem deutet der Auftragseingang auf ein Licht am Ende des Tunnels hin. Der für die künftige Umsatzentwicklung wichtige Wert lag bereits wieder deutlich über dem Vorjahreswert. Das Unternehmen hob daher am Donnerstag die Prognose an. Beim Umsatz wird jetzt ein Wert von 1,25 (Vorjahr: 1,18) Milliarden Euro statt bisher 1,2 Milliarden Euro erwartet.
Zudem traut sich das Unternehmen im laufenden Jahr beim Vorsteuerergebnis einen ausgeglichenen Wert zu und rechnet 2011 mit einem zweistelligen Plus beim Umsatz und Auftragseingang. Im laufenden Jahr soll der Auftragseingang bei 1,3 Milliarden statt bisher 1,2 Milliarden Euro liegen. Mit 651,5 Millionen Euro (Vorjahr: 580,7 Mio Euro) in den ersten sechs Monaten lag der Wert der neuen Aufträge bereits leicht über den Erwartung der Analysten. Am Aktienmarkt wurden die Nachrichten positiv aufgenommen. Die im MDax notierte Aktie legte in den ersten Handelsminuten deutlich zu.
Der positive Trend geht vor allem auf das Kerngeschäft zurück: In der Werkzeugmaschinen-Herstellung konnte Gildemeister den Auftragseingang um 63 Prozent im zweiten Quartal steigern. Zusätzliche Impulse gehen nach Angaben des Unternehmens durch neu entwickelte Maschinen und anstehende Herbstmessen der Branche aus. Die positive Entwicklung sollte sich im Umsatz und Ergebnis der zweiten Jahreshälfte widerspiegeln.
Rückläufig war der Auftragseingang nur in der Energiesparte. Hier konnte Gildemeister wegen des hohen Auftragsbestands und der ausgelasteten Maschinen keine Aufträge mehr annehmen. Im Frühjahr hatte das Unternehmen die Sparte jedoch mit der Übernahme des österreichischen Spezialisten Cellstrom, die Speichertechnik für Solaranlagen entwickeln, gestärkt. Dies soll in der zweiten Jahreshälfte auch wieder zu einem höheren Auftragseingang in dieser Sparte führen.
Im zweiten Quartal ging der Umsatz konzernweit noch leicht auf 284,5 Millionen Euro zurück. Experten hatten mit einem Rückgang auf rund 280 Millionen Euro gerechnet. Auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel besser aus als erwartet. Er betrug 1,8 Millionen Euro, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal noch tief in den roten Zahlen steckte. Im Vorjahr hatte das Unternehmen allerdings vor Zinsen und Steuern noch 11,4 Millionen Euro verdient. Unterm Strich schloss Gildemeister das zweite Quartal mit einem Minus von 4,3 Millionen Euro ab.
Die Allianz mit dem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki verlaufe planmässig positiv und erhöhe die Effizienz beider Partner, hiess es in der Mitteilung. Mitarbeiter und Kunden von Gildemeister fürchten seit längerem, dass die Japaner schleichend den Mitbewerber übernehmen und einseitig davon profitieren wollen. Gildemeister und Mori Seiki gingen 2009 eine breit angelegte Partnerschaft ein, die eine gegenseitige Beteiligung von fünf Prozent umfasst./juw/zb/wiz

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