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Vernier (awp) - Der Genfer Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2011 einen Umsatzrückgang um 5,1% auf 1,012 Mrd CHF hinnehmen müssen, in Lokalwährungen (LW) stieg er allerdings um 3,1%. Die Verkäufe im Bereich Riechstoffe sanken um 5,7% auf 467,4 Mio CHF (+1,7% in LW), in der Division Aromen lag das Minus bei 4,5% auf 544,9 Mio CHF (+4,2% in LW), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Damit wurden die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) um rund 2% verfehlt. Diese haben im Vorfeld einen Gesamt-Umsatz von 1,034 Mrd CHF (1,015 - 1,065) prognostiziert.
Aufgrund der höheren Rohstoffpreise versucht der Konzern Preisanhebungen durchzusetzen. Dazu heisst es in der Mitteilung: In Zusammenarbeit mit den Kunden seien "erfolgreich" Preiserhöhungen durchgeführt worden, um den Einfluss höherer Rohstoffpreise auszugleichen. Diese Preiserhöhungen würden im Verlauf des zweiten Quartals effektiv und ihren vollen Einfluss im zweiten Halbjahr erreichen.
Weiter zuversichtlich zeigt sich der Konzern für die Zukunft und bestätigt entsprechend den Ausblick. Mit dem Abschluss der Integration von Quest trete Givaudan in eine neue Phase des Wachstums ein, heisst es. Die Hauptziele für die nächsten fünf Jahre sind ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5% pro Jahr (bei einem erwarteten Marktwachstum von 2-3%) sowie die weitere Eroberung von Marktanteilen.
Durch die konsequente Umsetzung einer 5-Säulen-Wachstumsstrategie (Schwellenmärkte, Gesundheit und Wohlbefinden, gezielte Erweiterung von Marktanteilen bei ausgewählten Kunden und Segmenten, nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen sowie Innovation) wolle man den Gesamtmarkt übertreffen, eine "branchenführende EBITDA-Marge dauerhaft sichern" und gleichzeitig den freien Cashflow bis 2015 auf 14-16% der Verkäufe steigern, heisst es.
Givaudan bekräftigt ausserdem die Absicht, mehr als 60% des freien Cashflows an die Aktionäre auszuschütten, sobald der angestrebte Verschuldungsgrad von 25% erreicht ist.
uh/rt

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