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LONDON/NEW YORK (awp international) - Der Goldpreis ist am Dienstag auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Am späten Nachmittag kostete eine Feinunze (rund 31 Gramm) in der Spitze 1.450,14 US-Dollar. Zuletzt wurde die Feinunze mit 1.447,04 Dollar gehandelt. Das sind immer noch 10,49 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Silberpreis erreichte unterdessen mit zeitweise 38,94 Dollar den höchsten Stand seit Februar 1980. Das waren 52 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.
Die Kursverluste des Dollar im späten Nachmittagshandel hätten die Edelmetallpreise gestützt, sagten Händler. Ein schwächerer Dollar macht Edelmetalle für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem stütze die gestiegene Unsicherheit nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Portugal den Goldpreis. Die US-Ratingagentur hatte die Kreditwürdigkeit des ärmsten westeuropäischen Landes um eine Note auf "Baa1" gesenkt. Die Risikoaufschläge für portugiesische Staatsanleihen stiegen daraufhin auf neue Höchststände seit der Euro-Einführung. Zudem sorge auch die weiterhin angespannte Lage in Libyen für die Flucht in die als sicher geltenden Edelmetalle, sagte Händler.
Der Silberpreis wird zudem laut Commerzbank durch eine höhere industrielle Nachfrage gestützt. Silber werde weiterhin hauptsächlich industriell verbraucht. Aber auch Investoren fragten zunehmend Silber nach./jsl/he

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