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FRANKFURT (awp international) - Gold und Silber haben am Mittwoch ihren Höhenflug fortgesetzt. Während Gold mit 1.260,35 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) zeitweise weniger als fünf Dollar von seinem im Juni erreichten Rekord von 1.264,90 Dollar trennten, ist der prozentuale Abstand bei Silber noch etwas grösser. "Neue Sorgen über das europäische Bankensystem lassen Investoren wieder verstärkt Zuflucht in den sicheren Hafen Gold suchen", betonte Commerzbank-Experte Eugen Weinberg in einer Studie. Dass der Goldpreis trotz eines festeren Dollar weiter steige, sei ein Zeichen relativer Stärke.
Entsprechend hat auch der Goldpreis in Euro gerechnet zuletzt kräftig zugelegt. In Euro notiert Gold inzwischen nur noch knapp unter der Marke von 1.000 Euro je Unze. Aus Sicht der Commerzbank dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis diese Marke überwunden werde und Gold in Dollar gerechnet neue Rekordhochs markiere. Die Nähe zum Rekordhoch dürfte aus Sicht der Commerzbank weitere Anleger anlocken. Am Mittag kostete eine Unze Gold 1.259,05 Dollar und Silber 19,93 Dollar.
"Die Chancen stehen 50:50, dass Gold diese psychologisch wichtige Marke knackt", sagt Werner Ullmann, Rohstoffexperte bei ERA Resources. In diesem Fall gäbe es keinen technischen Widerstand nach oben, sodass in den kommenden Wochen Notierungen um die 1.400 bis 1.500 Dollar je Unze möglich seien. Auch der Silberpreis notiere bei mittlerweile fast 20 Dollar je Unze sehr fest und habe sich mit einem Plus von acht Prozent im vergangenen Monat sogar deutlich besser als Gold entwickelt. Bei einem aktuellen Gold-Silber-Ratio von rund 63 besteht laut Ullmann aber noch Luft für Silber, um weiter zu Gold aufzuschliessen.
Auch die Commerzbank bleibt für Silber positiv gestimmt. Das Anlegerinteresse sei stark. Aufgrund der hohen industriellen Verwendung, welche bei Silber noch immer mehr als die Hälfte der Gesamtnachfrage ausmache, profitiere Silber zudem von den schnell wachsenden Volkswirtschaften der Schwellenländer./jha/bgf

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