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ATHEN (awp international) - Griechenland hat sich gegen die abermalige Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit durch die US-Ratingagentur Moody's gewehrt. Die Herabstufung sei ungerechtfertigt und stelle keine objektive und ausgewogene Beurteilung der Lage dar, heisst es in einer Stellungnahme des griechischen Finanzministeriums vom Montag. Am Montagmorgen hatte Moody's die Bonität Athens kräftig um drei Noten von "Ba1" auf "B1" gesenkt. Der Ausblick für das Rating ist negativ, was weitere Herabstufungen möglich macht.
Neben der Qualität der Analyse kritisiert die griechische Regierung Zeitpunkt und Ausmass der Herabstufung als unverständlich. So habe Moody's in seine Analyse offenbar nur Risiken einfliessen lassen und jüngste Konsolidierungsfortschritte und Reformen nicht gewürdigt. Die von Moody's genannten Argumente seien zudem nicht neu und bereits bei der vergangenen Herabstufung im Sommer 2010 bekannt gewesen.
Die Ratingagentur hatte die spürbare Herabstufung unter anderem damit begründet, dass Griechenland seine "sehr ambitionierten" Konsolidierungsmassnahmen möglicherweise nicht umsetzen könne. Zudem sieht die Agentur strukturelle Probleme auf der Einnahmenseite des Staates. Darüber hinaus verweist Moody's auf Unwägbarkeiten beim neuen europäischen Rettungsschirm nach 2013 und nennt das Risiko einer Umschuldung bestehender Staatsschulden Griechenlands./bgf/tw

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