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ATHEN (awp international) - Frisches Geld für das hochverschuldete Griechenland: Athen konnte am Dienstag bei einer Auktion von Geldmarktpapieren mit sechs Monaten Laufzeit statt der geplanten 1,5 Milliarden Euro insgesamt 1,95 Milliarden Euro einsammeln. Wie das Finanzministerium in Athen mitteilte, liegt die Rendite bei 4,9 Prozent. Dies sei leicht niedriger als der "psychologische Grenzwert" von 5 Prozent, meinten Finanzexperten im Radio. Athen leiht sich immer wieder kleinere Summen für eine kurze Laufzeit, um zu "fühlen", wie die Märkte reagieren.
Der Weg zur Genesung seiner Finanzen ist für Griechenland jedoch noch lang: Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU hatten im vergangenen Mai ein Rettungspaket für Griechenland auf den Weg gebracht, das insgesamt 110 Milliarden Euro über drei Jahre umfasst. Zuvor hatten Ratingagenturen griechische Staatsanleihen auf Ramschstatus abgewertet, die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen des hochverschuldeten Landes stiegen über zehn Prozent.
Kontrolleure der Europäischen Zentralbank, der EU-Kommission sowie des IWF prüfen nun in Athen laufend die Bücher. Von ihren Berichten hängt es ab, ob es weitere Finanzspritzen gibt. Die nächste Kontrolle steht für Ende Februar an. Im März hofft Athen, die nächste Tranche der Hilfe in Höhe von insgesamt 15 Milliarden Euro zu erhalten.
tt/DP/jha

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