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Grundsatzeinigung über WestLB-Rettung (Kreise)

Dieser Inhalt wurde am 24. November 2009 - 16:40 publiziert

BERLIN (awp international) - Die drohende Schliessung der angeschlagenen WestLB ist abgewendet. Die Eigentümer der WestLB, der Bund und die Sparkassen, haben sich grundsätzlich auf eine Rettung der nordrhein- westfälischen Landesbank verständigt. Das verlautete am Dienstag aus Verhandlungskreisen in Berlin. "Die WestLB ist wieder auf Kurs", hiess es. Die endgültigen Details über die Auslagerung von Risikopapieren und einigen Geschäftsfeldern in eine "Bad Bank" würden verhandelt.
Zuvor hatte der Sparkassenverband DSGV mitgeteilt, dass sich die Landesbanken an der Rettung der WestLB beteiligen. Bei einem Treffen der Vorstandschefs am Vortag sei eine Verständigung auf einen finanziellen Beitrag in Zusammenhang mit der Abspaltung eines Portfolios der WestLB und dessen Überführung in eine Abwicklungsanstalt erzielt worden.
Die Zeit für eine Einigung war knapp. Bis 30. November sollte entschieden sein, ob der Bund über den staatlichen Banken-Rettungsfonds Soffin hilft. Die Sparkassen, die die Mehrheit an der WestLB halten, hatten sich lange gesperrt. An der WestLB sind das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 38 Prozent sowie zwei Sparkassenverbände mit jeweils 25,03 Prozent beteiligt.
Die WestLB will als erste Bank Deutschlands mit Staatshilfe eine "Bad Bank" gründen, in die Risikopapiere und Geschäftsfelder ausgelagert werden sollen./sl/tb/vd/DP/stw

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