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Hannover Rück trotz Katastrophen mit Gewinn - Prognose wie erwartet gesenkt

HANNOVER (awp international) - Der weltweit drittgrösste Rückversicherer Hannover Rück hat im ersten Quartal trotz hoher Kosten für die Katastrophen in Japan, Australien und Neuseeland Geld verdient. Anders als der Konkurrent Munich Re schrieb der Konzern schwarze Zahlen - geholfen hat dabei ein deutlich höherer Gewinn bei den Kapitalanlagen. Unter dem Strich sank der Überschuss um 65,4 Prozent auf 52,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Hannover mitteilte. Damit schnitt der im MDax notierte Versicherer deutlich besser ab, als von Experten erwartet.
Wegen der bis Ende März bereits aufgelaufenen Kosten für Grossschäden von 572 Millionen Euro kann der bisher angepeilte Gewinn von rund 650 Millionen Euro nicht mehr erreicht werden. Vorstandschef Ulrich Wallin peilt jetzt einen Wert von 500 (2010: 748,9) Millionen Euro an. Analysten hatten eine niedrigere Prognose erwartet, nachdem Hannover-Rück-Vorstand Roland Vogel dies im April bereits angedeutet hat./zb/wiz

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