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(Meldung ausgebaut)
St.Gallen (awp) - Die Helvetia Holding AG hat im ersten Halbjahr 2010 einen leichten Rückgang des Gewinns hinnehmen müssen und auch das technischen Versicherungsergebnis ist etwas schwächer ausgefallen als im Vorjahr. Das Geschäftsvolumen ist aber erneut gewachsen, entsprechend zeigt sich das Unternehmen mit den vorgelegten Zahlen zufrieden.
Helvetia hat einen Rückgang des Reingewinns um gut 2% auf 156,8 (VJ 160,2) Mio CHF verzeichnet. Dabei hat sich der Anlagengewinn auf 474,6 (514,6) Mio CHF vermindert, wie der Versicherer am Donnerstag mitteilt.
Zu diesem "in einem immer noch sehr herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfreulichen" Resultat hätten sowohl solide technische Ergebnisse wie auch eine umsichtige Analagepolitik beigetragen.
Das Geschäftsvolumen wuchs um 6,4% auf 4'292 (4'126) Mio CHF, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 4,0%. Dazu hätten das Nicht-Lebengeschäft mit einem Plus von 5,3% und der Lebenbereich mit einem Plus von 7,2% gleichermassen beigetragen. Auch geografisch sei das Wachstum breit abgestützt.
"Wir freuen uns, dass immer mehr Kundinnen und Kunden der Helvetia vertrauen und die guten Resultate unseren strategischen Kurs erneut bestätigen", wird in der Mitteilung CEO Stefan Loacker zitiert.
In der Nichtleben-Sparte verschlechterte sich die Combined Ratio netto auf 94,0 (VJ 90,8)%, dagegen stiegen die Bruttoprämieneinnahmen der Gruppe auf 4'107,6 (3'914,2) Mio CHF.
Alle Geschäftsbereiche hätten solide Ergebnisbeiträge erzielt. Durch eine vorsichtige Anlagepolitik und die zeitnahe Absicherung der Fremdwährungspositionen seien grössere Verluste aus der Euroschwäche und rückläufigen Aktienmärkten verhindert worden. Vor diesem Hintergrund sei das erzielte Anlageergebnis von 475 Mio CHF mit einer annualisierten Rendite von 3,1% "erfreulich stabil".
Das konsolidierte Eigenkapital der Gruppe ging per Ende Juni auf 3'148,3 (Ende 2009: 3'208,4) Mio CHF zurück und die annualisierte Eigenkapitalrendite sank auf 9,9 (10,8)%. Die Solvabilität verharrte auf 219%.
Damit hat Helvetia die Erwartungen der Analysten mit dem Reingewinn und der Combined Ratio übertroffen, mit den Prämieneinnahmen dagegen verfehlt. Der AWP-Konsens für den Reingewinn lag bei 146,8 Mio CHF, für die Bruttoprämien bei 4'218,5 Mio CHF, für die Combined Ratio bei 95,2% und für das Eigenkapital bei 3'224,6 Mio CHF.
Zum soliden und nur knapp unter dem Vorjahr liegenden Gewinn in der Lebensversicherung von 57,9 Mio CHF hätten sowohl die versicherungstechnischen Resultate als auch das Anlageergebnis beigetragen. Allerdings liegt das Anlageergebnis währungsbedingt unter dem Vorjahr.
Das Nicht-Lebengeschäft habe sich mit einem Ergebnisbeitrag von 85,7 Mio CHF erneut als sehr zuverlässig erwiesen. Der leichte Ergebnisrückgang sei primär eine Folge einer Verschiebung in der Schadenstruktur. Die erhöhte Anzahl kleinerer Schadenfälle im Vergleich zum Vorjahr habe nämlich zu einer geringeren Weiterbelastung des Schadenaufwandes an die Rückversicherer geführt.
Mit der Strategie-Periode 2007 bis 2010 steht Helvetia nach eigenen Angaben vor einem erfolgreichen Abschluss. Seit 2007 sei das Geschäftsvolumen organisch und akquisitorisch um über 30% gewachsen und die operative Effizienz verbessert worden. Mit einem im Mehrjahresdurchschnitt über 10% liegenden Return on Equity sei auch das Ziel einer attraktiven Kapitalrendite nachhaltig erreicht worden.
Mit der neuen Strategie "Helvetia 2015+" sollen entlang dem Leitsatz "Spitze bei Wachstum, Rentabilität und Kundentreue" noch mehr Kunden in den europäischen Kernmärkten erreicht werden. Insgesamt sieht Helvetia auch in Zukunft "attraktives Wachstums- und Wertsteigerungspotential".
Die Helvetia hat in der Präsentation zum Halbjahresabschluss zudem neu die Finanzziele 2013 genannt. Demnach will der Versicherer weiterhin organisches Wachstum erzielen, das über dem Marktwachstum liegt. Im Nichtleben-Geschäft wird eine Combined Ratio im Bereich von 94 bis 96% angestrebt und die Marge des Neugeschäfts in der Leben-Sparte soll zwischen 1,2 und 1,5% liegen, heisst es in der Präsentation. Weiter strebt die Helvetia bis 2013 eine Eigenkapitalrendite im Umfang von 10 bis 12% an. Helvetia will dabei die Kosteneffizienz weiter verbessern.
Vom profitablen Wachstum sollen auch die Aktionäre profitieren können: Die Ausschüttungsquote soll bis 2013 zwischen 30 und 50% liegen. Auch will Helvetia auf einer soliden Kapitalbasis weiterarbeiten und will die Solvenz-I-Rate über 175% halten und in der Ratingklasse A verbleiben.
cf/mk

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