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DÜSSELDORF (awp international) - Der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel hat im zweiten Quartal dank der starken Klebersparte und der strikten Kostenkur Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Zudem stockte das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch die Jahresprognose auf. Der bereinigte operative Gewinn soll um mehr als 25 Prozent wachsen, statt wie bisher prognostiziert um mehr als 15 Prozent. Zu Handelsbeginn stieg die Henkel-Aktie um 2,48 Prozent auf 39,72 Euro. Händler begrüssten die aufgestockte Prognose sowie die verbesserte Profitabilität.
"Nach dem sehr guten Start in das Geschäftsjahr 2010 hat sich die erfolgreiche Entwicklung unserer Geschäfte auch im zweiten Quartal fortgesetzt. Dazu haben insbesondere die Unternehmensbereiche Adhesive Technologies und Kosmetik/Körperpflege beigetragen", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted.
Organisch wuchs Henkel um 6,8 Prozent. Dazu trug in erster Linie die Klebersparte bei, die nach den Einbrüchen während der Konjunkturkrise im vergangenen Jahr nun wieder deutlich zulegte. Die Umsätze von Kosmetik/Körperpflege stiegen um 5,0 Prozent. Dagegen konnte das angestammte Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln mit dem Flaggschiff Persil zwar mehr verkaufen, setzte aber wegen des Preiswettbewerbs 1,5 Prozent weniger um.
HENKEL STARK DANK GUTER GESCHÄFTE IN SCHWELLENMÄRKTEN
Konzernweit erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal wegen der weltweiten Konjunkturerholung von 3,485 auf 3,89 Milliarden Euro. Auch auf der Gewinnseite schlug die Erholung der stark auf Industrie-Kunden angewiesenen Klebersparte voll zu Buche. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 308 auf 476 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine bereinigte EBIT-Marge von 12,2 Prozent nach 8,7 Prozent vor einem Jahr. Unterm Strich legte der Gewinn von 150 auf 280 Millionen Euro zu.
Henkel verdankt sein Wachstum besonders den Wachstumsregionen Osteuropa, Afrika/Nahost, Lateinamerika und Asien. Dort wuchsen die Düsseldorfer organisch mit 11,6 Prozent fast doppelt so stark wie insgesamt.Der Umsatzanteil dieser Regionen am Gesamtkonzern erhöhte sich von 38 auf 41 Prozent. In Nordamerika stagnierte das Geschäft. In den Stammmärkten Westeuropas verzeichnete Henkel ein organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich./fn/she/stk

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