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HHLA profitiert von Exportboom - Aktie legt zu (AF)

(Mit weiteren Angaben)
HAMBURG (awp international) - Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA schraubt nach dem Exportboom zum Jahresstart die Erwartungen für das Gesamtjahr nach oben. Containeraufkommen, Umsatz und Gewinn sollen 2011 um deutlich mehr als ein Zehntel wachsen, kündigte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Freitag in Hamburg an. Bislang hatte er lediglich ein Plus von zehn Prozent anvisiert. Die Gewinnerwartungen der Analysten konnte das Unternehmen im ersten Quartal trotz eines überraschend hohen Umsatzsprungs jedoch nicht erfüllen.
Die HHLA-Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die Nachrichten. Am Vormittag legte das Papier um 2,16 Prozent auf 32,84 Euro zu und gehörte damit zu den stärkeren Werten im MDax.
Im ersten Quartal profitierte die HHLA vor allem von dem stark gewachsenen Export aus Europa. Getrieben von den Transporten nach Asien wuchs der Containerumschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel auf 1,65 Millionen Standardcontainer. Die Zubringertransporte nach Russland und zu anderen Staaten an der Ostsee legten um fast zwei Drittel zu. Dabei konnte die HHLA ihren Marktanteil gegen die Konkurrenz von Rotterdam, Antwerpen und Bremen den Angaben zufolge weiter ausbauen.
Der Umsatz im börsennotierten Konzernteil Hafenlogistik wuchs um knapp ein Viertel auf 283 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 15 Millionen Euro, gut die Hälfte mehr als ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um mehr als ein Viertel auf 41 Millionen Euro zu. Branchenexperten hatten bei beiden Gewinngrössen jedoch mehr erwartet. Einschliesslich des nicht an der Börse notierten Immobiliengeschäfts kam die HHLA auf 290 Millionen Euro Umsatz und einen Nettogewinn von 16 Millionen Euro.
"Wir sind ausgesprochen erfolgreich in das Geschäftsjahr 2011 gestartet", sagte HHLA-Chef Peters. Obwohl das Wachstum im Rest des Jahres schwächer werden dürfte, sieht sich der Manager in seinen positiven Erwartungen für 2011 bestätigt. Seine Wachstumsprognose von mehr als zehn Prozent machte er allerdings davon abhängig, dass die positive Entwicklung der Weltwirtschaft anhält./stw/fn/tw

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